Mobilens Bürgerbüro soll geprüft werden

KIERSPE ▪ Gemäß dem Motto „Nicht die Bürger sollen laufen, sondern die Daten“ möchte die Wählergemeinschaft Pro Kierspe vor Ort gerne ein mobiles Bürgerbüro einrichten. In einem Ratsantrag soll die Verwaltung beauftragt werden, zu prüfen, ob dies möglich ist und welche Voraussetzungen dafür geschaffen werden müssen.

„Es gibt immer mehr seniorengerechte Wohnungen in Kierspe und ein zweites Altenheim wird derzeit errichtet. Daher muss vor Ort auch die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden. Viele ältere und kranke Menschen könnten nicht mehr so gut zum Rathaus gelangen, um ihre Angelegenheiten zu erledigen. Andere Städte wie Bergisch-Gladbach haben eine solche Einrichtung längst geschaffen“, informieren dazu die beiden Vorstandsmitglieder Peter Christian Schröder und Vera Maiwurm. Sie hoffen bei dieser Initiative auf die Unterstützung seitens der anderen Fraktionen.

Der Mitarbeiter des mobilen Bürgerbüros wird mit einem Laptop, Drucker und entsprechenden Formularen ausgestattet, so dass dann sämtliche Anträge an Ort und Stelle ausgedruckt und ausgefüllt werden können. Als Beispiele nennen die beiden Pro Kierspe-Vertreter Anträge für Bauvorhaben, Personalausweis und Reisepass, Hundesteuer, Schwerbehindertenausweis, An- und Abmeldung sowie auch Beglaubigungen, Führungszeugnisse und vieles andere.

Service für alte und

kranke Menschen

Dieser Service vor allem für Menschen, die alt, gehbehindert oder krank sind, soll kostenfrei sein. Möglich sei zudem, wie Schröder und Maiwurm hervorheben, dass das mobile Bürgerbüro auch feste Sprechstunden, beispielsweise einmal pro Woche, in Rönsahl einrichtet. Zumal dort ohnehin immer wieder Probleme mit dem Öffentlichen Personennahverkehr beklagt würden.

„Ein solches mobiles Bürgerbüro macht für Kierspe Sinn und wäre noch ausbaufähig“, betonen die beiden. Auch vor dem Hintergrund, dass die Wählergemeinschaft die Transparenz der Arbeit von Rat und Verwaltung erhöhen wolle, erscheine diese Initiative vernünftig.

Zunächst soll es bei dem Antrag in einem ersten Schritt aber nur um eine Prüfung der bestehenden Möglichkeiten gehen. Erst danach könne auf der Grundlage der Ergebnisse dann entschieden werden, ob die Einrichtung zum gegenwärtigen Zeitpunkt machbar ist und tatsächlich vorgenommen werden soll.

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