Es gibt wieder Jusos in Kierspe

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Cara Berger, Zoe Berger, Benjamin Pritschow, Julian Busch, Jaron Fiedler und Robin Busch (ab 2. von links) bilden den Vorstand der Kiersper Juso-AG. Der Vorsitzende des Unterbezirks Märkischer Kreis, Gordan Dudas (links), und Ortsvorsitzende Monika Baukloh (rechts) gratulierten.

Kierspe - Drei sind eine Gruppe, auch bei den Jusos. Zur Neugründung der SPD-Jugendorganisation in Kierspe trafen sich sechs Jung-Genossen und konnten damit einen kompletten Vorstand besetzen. Die erwachsenen SPD-Mitglieder waren glücklich, denn die gemeinsame Juso-AG aus Meinerzhagener und Kiersper Jungsozialisten hatte sich schon im Jahr 2000 aufgelöst, eine eigenständige Kiersper Gruppe gab es zuletzt 1992.

Die Jugendlichen im Alter zwischen knapp 15 und 19 Jahren kommen alle aus Kierspe. Und fast alle haben einen „sozialdemokratischen Hintergrund“, wie einer von ihnen formulierte. Gemeint war das Elternhaus, in dem frühzeitig das politische Interesse des Nachwuchses geweckt wurde.

Eigene parteipolitische Erfahrung haben die meisten naturgemäß noch nicht, lediglich die beiden frischgebackenen Vorsitzenden Benjamin Pritschow und Zoe Berger haben schon Parteiluft geschnuppert. Monika Baukloh als Versammlungsleiterin, Gordan Dudas und Marc Voswinkel gaben deshalb Tipps für die weitere praktische Arbeit.

Die Initiative zur Gründung ging von den Jusos Lüdenscheid aus, bei denen Benjamin Pritschow bislang mitgearbeitet hat. Sein Lüdenscheider Parteifreund Philipp Kallweit war ebenfalls gekommen und steuerte Beispiele aus der Vorstandsarbeit bei.

Bei einem Vortreffen hatte man sich darauf verständigt, dass Benjamin Pritschow den Vorsitz der neuen Gruppe übernehmen sollte. Er wurde, wie auch alle anderen, einstimmig gewählt. Die neue Gruppe hat den Status einer Arbeitsgemeinschaft innerhalb der SPD Kierspe; ein dreiköpfiger Vorstand ist deshalb ausreichend.

Aber alle anderen, die zum Gründungstreffen gekommen waren, wollten sich ebenfalls an der Vorstandsarbeit beteiligen und wurden deshalb zu Beisitzern gewählt. Wie die konkret abläuft, was beispielsweise ein Schriftführer genau zu tun hat, erklärten die älteren Mitglieder den Neulingen.

Gordan Dudas führte auch gleich in zwei wichtige Regeln der Parteikultur ein. Die erste: „Wir sind Genossen und duzen uns alle“, die zweite: „Streit gehört zur Demokratie dazu.“ Man dürfe aber nie persönlich werden. „Mein Appell an euch: Fordert was von der Mutterpartei ein!“ 

Dabei stellte er den neuen Jusos auch die Möglichkeit in Aussicht, Mandate und Ämter zu übernehmen. „Bei uns läuft alles auf Augenhöhe. Wir geben den Jusos die Möglichkeit, nicht nur durch Plakate kleben aufzufallen, sondern durch inhaltliche Arbeit.

Der Vorstand

1. Vorsitzender: Benjamin Pritschow

2. Vorsitzende: Zoe Berger

Schriftführer: Jaron Fiedler

Beisitzer: Robin und Julian Busch, Cara Berger

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