Weihnachtsfeier der Märkischen Werkstätten

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Werkstattleiter Wolfgang Lill (links im Bild) und die Mitglieder des Werkstattrates begrüßten ihre Kollegen in der Stadthalle zur Weihnachtsfeier der Märkischen Werkstätten.

Kierspe - Handgemachte Weihnachtsbäume aus grünem Papier und Schalen mit Gebäck schmückten die Tische, auf der Stadthallenbühne sorgte ein riesiger mit roten Schleifen, Päckchen und Lichtern behängter Baum für weihnachtliche Atmosphäre. Bei der Weihnachtsfeier der Märkischen Werkstätten erwarteten die 130 Beschäftigten und rund 25 Betreuer nicht nur einladend dekorierte Tische, sondern auch ein Programm, das es in sich hatte.

Von Petra Schüller

„In diesem Jahr feiern einige neue Kollegen mit, und darüber freuen wir uns ganz besonders.“ Mit diesen Worten richtete Wolfgang Lill, Werkstattleiter in Kierspe, sich an die 16 Mitarbeiter des Förderbereichs für mehrfach schwerbehinderte Menschen. Er ergänzt die Werkstätten erst seit dem Umzug der Einrichtung in den großzügigen Neubau in Kierspe. Auch der Werkstattrat und „Chef-Organisator“ Hans Ullrich, bei dem an diesem Tag alle Fäden zusammenliefen, begrüßten alle Kollegen und wünschten ihnen viel Vergnügen.

Nach einer kurzen musikalischen Einstimmung durch Instrumentalisten aus den Reihen der Mitarbeiter, stand ein Programmpunkt an, der seit über zehn Jahren regelmäßig die Weihnachtsfeier bereichert: Die Kinder der Grundschule Müllenbach warfen bei einem kleinen, aber aufwendig inszenierten Bühnenstück die Frage auf „Ist Weihnachten eigentlich nur noch ein oberflächliches Konsumfest?“. Nach einer überzeugend gespielten hitzigen Diskussion zum Thema brachten die jungen Darsteller die Weihnachtsgeschichte – angereichert mit Gesangseinlagen und Pianobegleitung – auf die Bühne. Ein besonderes Erlebnis für alle Zuschauer. Weitere Programmpunkte – Gedichte, Lieder und Instrumentalmusik – folgten, bevor die Anwesenden sich beim Weihnachtsessen mit ihren Arbeitskollegen austauschen konnten.

Auch Pfarrer Kemper-Kohlhase hatte seinen Besuch angekündigt und sorgte mit seiner Andacht für besinnliche Momente. Zu guter Letzt gab’s für alle Anwesenden ein kleines Weihnachtspräsent. Mit der Weihnachtsfeier verabschiedeten sich die Mitarbeiter der Märkischen Werkstätten in die Betriebsferien, die einigen von ihnen die Möglichkeit bieten, mehr Zeit mit ihren Familienangehörigen zu verbringen. Auch viele der Mitarbeiter, die im Wohnheim leben, freuen sich darauf, an Heiligabend wieder bei ihren Familien zu sein. Erst am 5. Januar wird die Arbeit in den Werkstätten wieder aufgenommen.

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