Vorschlag des CDU-Kreistagsabgeordneten Markus Pempe

K 3: Mit Sanierung Radweg bauen

Kreisstraße 3 - K3 - Kerspetal - Radfahrer - Sanierung schmale Straße und Böschungssicherung
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Kreistagsabgeordneter Markus Pempe an der Stelle, wo tiefe Risse im Asphalt beseitigt und gleichzeitig die Böschung, die abgesackt war, gesichert wurde. Dahinter sieht man, wie schmal die K 3 für die Begegnung von Auto und Radfahrer ist. Daher sollte ein Radweg angelegt werden, wenn in zwei Jahren die Straße saniert wird.

Ein Radweg an der Kreisstraße 3, die durch das Kerspetal führt, – diesen Vorschlag hat jetzt ganz konkret CDU-Ratsherr und Kreistagsabgeordneter Markus Pempe unterbreitet.

Kierspe - Und dies nicht nur Bürgermeister Olaf Stelse vorgeschlagen – der die Idee an die entsprechenden Stellen weitergeleitet habe – , sondern auch beim Märkischen Kreis in der Sitzung des Bau- und Straßenausschusses. Anlass für den Vorschlag sind zwei Punkte: Auf der einen Seite wurde in der Sitzung des Kreisausschusses bekannt gegeben, dass im Jahr 2023 ein rund zwei Kilometer langes Teilstück der Kreisstraße 3 zwischen Kierspe und Mühlenschmidthausen saniert werden soll.

Grund dafür, so heißt es, sei ein starker Substanzverlust Oberfläche. Außerdem soll eine Böschungssicherung vorgenommen werden. Schon in der Vergangenheit hatten sich, wie berichtet, tiefe Risse im Asphalt gebildet, die mittlerweile saniert sind. Dabei musste in einem Fall eine Böschungssicherung vorgenommen werden. Ähnliche Arbeiten sollen nun in zwei Jahren vorgenommen werden, jedoch nicht nur partiell, sondern eben über eine Strecke von zwei Kilometern. Dies könnte dann gleich für das Anlegen eines Radwegs genutzt werden.

„Das sind dann nur einmal Rüstkosten“, sagt Markus Pempe. Nach eigenen Angaben stehe Carsten Glänzel vom Kreisstraßenbau diesem Vorschlag durchaus offen gegenüber. Schließlich werde zurzeit der Masterplan Radverkehrsnetz MK erstellt, zu dem auch die Stadt Kierspe ihre Vorstellungen und Ideen abgeben soll – das entsprechende Schreiben des Kreises liege, so Pempe, der Stadt vor.

Oft fragen sich Bürger, warum eine Baumaßnahme gerade ein Jahr fertig ist und dann die Straße wegen einer anderen Maßnahme wieder aufgeborchen werden muss. Dies könnte man hier verhindern, indem man die Baumaßnahme mit dem Masterplan Radverkehrsnetz MK synchronisiert.

Markus Pempe, CDU-Kreistagsabgeordneter

Der CDU-Ratsherr, der selbst schon mit dem Fahrrad im Kerspetal unterwegs war, kennt die Strecke und weiß, dass sie nicht nur von Radfahrern gern genutzt wird, sondern auch von Motorradfahrern und ebenso Autos. Insbesondere dann wird es bei einer Straßenbreite von etwa 3,80 Meter „eng“ auf der K 3. Und da es sich an den Wochenenden häufig um Ortsfremde handele, so der Kreistagsabgeordnete, komme es zu gefährlichen Situationen.

Grundstücksverhandlungen notwendig

Daher: „Es wäre wunderbar, wenn die Radfahrer hier räumlich von den anderen Verkehrsteilnehmern separiert werden könnten“, wünscht sich Markus Pempe. Von Carsten Glänzel hatte er auch gleich erfahren, dass solch ein Radweg – für den natürlich Grundstücksverhandlungen geführt werden müssten – nur auf der gegenüberliegenden Seite des Kerspebaches angelegt werden könnte. Denn der Bach liegt in einem Naturschutzgebiet, das gleich nach der Straßenböschung beginnt.

„Oft fragen sich Bürger, warum eine Baumaßnahme gerade ein Jahr fertig ist und dann die Straße wegen einer anderen Maßnahme wieder aufgeborchen werden muss. Dies könnte man hier verhindern, indem man die Baumaßnahme mit dem Masterplan Radverkehrsnetz MK synchronisiert“, wünscht sich der CDU-KReistagsabgeordnete.

Masterplan Radverkehrsnetz MK

Der Märkische Kreis hat das Planungsbüro VIA eG aus Köln mit Erstellung des „Masterplans Radverkehrsnetz MK“ betraut. Gewünscht ist ein kreisweites realisierbares und alltagstaugliches Radverkehrskonzept, das die kreisangehörigen Kommunen untereinander sowie mit Nachbarkommunen verbindet. Es soll die Nebenzentren und bedeutende Verknüpfungspunkte des Öffentlichen Personen Nahverkehrs (ÖPNV) wie zum Beispiel Bahnhöfe berücksichtigen. Auch weitere, für den Radverkehr relevante publikumsintensive Bereiche, unter anderem Gewerbegebiete, sowie die Schnittstellen zu den touristischen Themenradwanderrouten sollen eingebunden werden.

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