39 Frauen und Männer auf Tour

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Auch die Krypta der Benediktinerabtei in Plankstetten besichtigte die Gruppe.

Kierspe/Meinerzhagen – Eine Woche lang waren 39 Frauen und Männer aus Kierspe, Meinerzhagen und Valbert mit der katholischen Gemeinde St. Josef auf Gemeindefahrt.

In zwei Orten machten sie Station, in Plankstetten und in Prag.

In der Benediktinerabtei in Plankstetten angekommen, feierte die Gruppe in der Kapelle vom Heiligen Gregor gemeinsam mit Pastor Gregor Myrda eine Messe. Nach einem Abendbrot mit vielen Speisen aus der Region trafen sich alle im Gewölbekeller und ließen den Tag ausklingen. Nürnberg war das erste Ziel und das Wetter zeigte sich nicht von der besten Seite. Je näher der Bus der Stadt kam, umso regnerischer wurde es. Doch das störte bei der Stadtführung gar nicht, konnten sich doch alle in eine Bimmelbahn setzen und schon ging es los. Vom Hauptmarkt aus fuhren sie zum Rathaus, bis zur Kaiserburg hinauf. Durch den Lautsprecher kamen die Informationen zu den vorbeiziehenden Sehenswürdigkeiten. Hinterher gingen einige zur Kirche St. Sebald und sahen sich dort eine Kreuzigungsgruppe von Veit Stoß an und auch den Engelsgruß in der Kirche St. Lorenz, ebenfalls von Veit Stoß.

Im Kloster in Plankstetten erklärte Pater Josef Marie bei einer Führung kurzweilig die Geschichte des Klosters, seine Umbauten und Erweiterungen. Auch warf die Gruppe einen Blick in die Gruft, die an den Wänden viele Malereien im Stiel einer orthodoxen Kirche hat. Regensburg zeigte sich am nächsten Tag, entgegen seines Namens, von der besten Seite. Die Sonne schien und es war warm. Auch hier ging es mit der Bimmelbahn durch die Stadt. Für den Nachmittag war eine Schifffahrt auf der Donau durch den Donaudurchbruch zum Kloster Weltenburg vorgesehen. Danach hieß es Abschied nehmen von Plankstetten, es ging weiter nach Prag.

Unterwegs wurde in Pilsen ein historischer Keller besucht. Danach kehrten alle in eine große Brauereigaststätte ein, in der es typisch tschechische Gerichte mit und ohne Knödelvariationen gab. In Prag waren alle von der Unterkunft beeindruckt – ein Schiff, das auf der Moldau lag. Beeindruckt war die Gruppe auch vom Restaurant, welches nur so von Chrom blitzte und blinkte.

Nun galt es Prag zu erkunden. Zuerst ging es mit der Straßenbahn hinauf zur Prager Burg. Veitsdom und ein Wachwechsel standen auf dem Programm. Über die Karlsbrücke war die Endstation dann das Rathaus. Hier fand gerade der Stundenwechsel statt, bei dem die Apostel vorbeizogen und der Teufel als Skelett die Glocke läutete. Der nächste Tag war nicht so anstrengend. Es ging mit dem Bus durch Prag. Zuerst fuhr er durch die Außenbezirke der Stadt zur Festung Vyehrad mit der Teufelssäule und dem Friedhof hinauf. Auf diesem liegen Antonin Dvorák sowie Bedrich Smetana begraben. Atemberaubend auch die Aussicht, die man von dort hat.

Einige besuchten danach eine Messe, die Pastor Gregor Myrda mit seinem tschechischen Kollegen in der Kirche St. Václava konzelebrierte.

Am letzten Tag stand ein Ausflug nach Karlsbad auf dem Programm. Es war wie ein Eintauchen in eine andere Welt. Hohe Häuser mit viel Stuck und Verzierungen standen an den Straßen, unter den Kolonnaden sprudelten viele warme Heilquellen. Einige gingen noch hoch zur orthodoxen Kirche, die schon einen imposanten Eindruck macht.

Während die Reisenden tagsüber in Sachen Kultur unterwegs waren, trafen sie sich abends entweder im Gewölbekeller oder auf der Terrasse des Schiffes – kurzum eine beeindruckende und gesellige Fahrt mit Gleichgesinnten.

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