Meienborn: Erschließung schreitet zügig voran

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Rönsahl - Eine Landschaft verändert sich: Seit Anfang des Monats gilt das in vollem Umfang auch für die bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche zwischen der Hauptstraße und der Ortslage Meienborn in Rönsahl. Wie mehrfach berichtet, wurde die gesamte Fläche von rund 7000 Quadratmetern von der Stadt Kierspe erworben und mittels des aufgestellten Bebauungsplann Hauptstraße/Meienborn als Gewerbegebiet ausgewiesen.

Geplant ist dort die Ansiedlung von vornehmlich kleinen bis mittleren Gewerbebetrieben mit „nicht störendem Charakter“ und einer jeweiligen Grundstücksgröße von 1000 bis 2000 Quadratmetern. Wie es von Seiten der Stadt heißt, gibt es zum jetzigen Zeitpunkt fünf Interessenten für die erschlossenen Baugrundstücke. 

Anfang des Monats hat das von der Stadt beauftragte Tiefbauunternehmen mit umfangreichen Erschließungsarbeiten begonnen, die mittlerweile in vollem Gang sind und das bisher landwirtschaftlich geprägte Bild grundlegend verändert haben. Die Linienführung einer zentralen Erschließungsstraße, die von der Bundesstraße bis zu den bereits bestehenden Firmen Julius und Preising in Meienborn führt und durch zwei weitere Stichstraßen in Richtung Servatiusweg ergänzt wird, ist bereits deutlich zu erkennen. Ebenso verhält es sich das mit den erforderlichen und gleichzeitig begonnenen Kanalarbeiten sowie mit dem Bau eines geplanten Regenrückhaltebeckens in der Ortslage Meienborn. 

Ein Lärmschutzwall soll zudem entstehen – um das bereits seit langem vorhandene reine Wohngebiet am Servatiusweg vom neu entstehenden Mischgebiet von Gewerbe und Wohnen abzugrenzen. Dieser Wall soll vornehmlich aus dem Erdaushub entstehen, der bei den Ausschachtungsarbeiten anfällt. In diesem Zusammenhang ist die Stadt bereits mit den jeweiligen Anwohnern im Gespräch. Denkbar ist, dass bei entsprechendem Interesse die Übernahme von Patenschaften für Teilstücke des Walls durch den jeweiligen Grundstücksnachbarn möglich sein wird. Mit dem Abschluss der zügig voranschreitenden Erschließungsarbeiten ist bis zum Ende dieses Jahres zu rechnen, so dass anschließend mit der effektiven Bebauung begonnen werden kann.

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