22 Vorschläge für den Mehrgenerationenplatz

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Sieben interessierte Bürger hatten sich zur Ideensammlung einladen lassen.

Kierspe - 22 Vorschläge für den Mehrgenerationenplatz kamen bei dem Treffen von Sachgebietsleiter Planung Rainer Schürmann, der Landschaftsarchitektin Ina Bimberg, der Leader-Regionalmanagerin Friederike Schriever sowie sieben interessierten Bürgern zusammen. 15 Vorschläge bezogen sich auf Spielgeräte und sieben auf altersübergreifende Geräte oder Vorrichtungen. 

Einfach ist das 1000 Quadratmeter große Gelände im Baugebiet Östlich Rathaus zwischen Montigny-Allee und Talstraße nicht. 8,80 Meter beträgt der Höhenunterschied zwischen beiden Straßen, was für die Stadt Kierspe und dem Planungsbüro eine Herausforderung darstellen wird. Dennoch kamen in 90 Minuten viele gute Ideen zusammen. Für die Kinder wünschten sich die Anwesenden Holzhäuser, Holztiere, Holzbalken oder Baumstämme. „Diese bedürfen einer intensiven jährlichen Pflege“, gab Anke Holthaus von der Awo-Kindertagesstätte aus Erfahrung zu bedenken. 

„Lange und kurze Rutschen bieten sich bei dem abschüssigen Gelände an“, schlug Christiane Jungmann vor. Als weiterer Vorschlag kam ein Klettersteig hinzu, ein Röhrentunnel zum Durchkrabbeln, Klanggeräte, ein Drehkarussell und ein Kugelbaum. Ein Dosentelefon schlug Monika Fuchs von „Menschen helfen“ vor. Der Vorschlag, Wasserspiele zu ermöglichen, wurde schnell verworfen, da hierfür fließendes Wasser notwendig sei und das ist auf dem Grundstück nicht vorhanden. Ergänzend zu den Vorschlägen kamen noch Bänke und Tische sowie ein Sandkasten, der von den Bänken aus sichtbar ist. 

Die generationsübergreifenden Vorschläge waren nicht ganz so zahlreich. Hier wünschten sich die Anwesenden ein Fernrohr zum Betrachten der Landschaft, Parkmöglichkeiten für Rollatoren, Fahrräder oder Kinderwagen, eine Beleuchtung oben wie am unteren Teil des Platzes und in der Mitte eventuell solarbetriebene Beleuchtung. Auch Spiel- oder Sportgeräte für Erwachsene konnten sich alle vorstellen. Hier dachten sie insbesondere an Outdoor-Fitnessgeräte zur Koordination oder seniorengerechte Bewegungsgeräten, wie ein Fahrrad und Trimmgeräte. 

Bäume und Hecken als Schattenspender begrüßten alle einmütig und hier sollte auf eine naturverbundene, insektenfreundliche Bepflanzung geachtet werden. Den Vorschlag für einen Grillplatz verwarf die Gruppe sehr schnell, da dieser voraussichtlich für Unruhe in den Abendstunden sorgen wird. 

Einig waren sich alle, dass bei einem Mehrgenerationenplatz nicht nur an Kinder und Senioren gedacht werden sollte. Auch die Generationen dazwischen sollten nicht vergessen werden. Als letzter Punkt stand auf der To-do-Liste das Erkennungszeichen, das die Gemeinden des Verbundes Obere Volme gemeinsam haben sollten. Armin Jung von der FDP schlug vor, eine Lok auf die Plätze zu stellen, da alle Gemeinden mit der Volmetalbahn verbunden sind. Auch kam als Idee, gemeinsam eine Nacht der Plätze als neue verbindende Aktion ins Lebens zu rufen oder ein Lichterfest auf der Volme. 

Anke Holthaus von der Awo-Kindertagesstätte schlug einen offenen Bücherschrank vor. „Wir würden hier gerne die Patenschaft übernehmen“, gab sie an. „Jedoch ohne den Schrank zu bauen oder zu besorgen.“ Bis in den Spätsommer dieses Jahres haben nun das Landschaftsarchitektenbüro von Ina Bimberg, die Stadt Kierspe sowie die Regionale Oben an der Volme Zeit, aus den erarbeiteten Vorschlägen einen ersten Entwurf zu fertigen. Ist das erledigt, treffen sich alle Gruppen zu einer erneuten Beratung, sieht die Planung vor.

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