Dieses Jahr wieder mehr Osterfeuer in Kierspe

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38 Anmeldungen für Osterfeuer hat die Stadtverwaltung Kierspe in diesem Jahr registriert. Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

Kierspe - Feuer frei fürs Osterfeuer? Diese Zeiten scheinen in Kierspe vorbei zu sein. Seitdem die Feuer angemeldet werden müssen und das Ordnungsamt auch stärker die Einhaltung der Vorgaben kontrolliert, hat die Zahl der Osterfeuer deutlich abgenommen.

In Spitzenzeiten wurden in Kierspe rund 100 Osterfeuer entzündet. In späteren Jahren dann immer noch 70 bis 80. Doch seit zwei Jahren ist die Zahl stark rückläufig. So wurden im Jahr 2017 noch 44 Osterfeuer entzündet, im vergangenen Jahr waren es nur noch 31. In diesem Jahr könnten es wieder ein paar mehr werden.

„38 Anmeldungen sind in diesem Jahr von uns genehmigt worden. Wir haben aber auch schon einige Osterfeuerwünsche ablehnen müssen, dabei waren meist zu geringe Abstandsflächen die Ursache“, sagt Oliver Knuf, Leiter des Sachgebiets Ordnung bei der Stadtverwaltung Kierspe. Weitere Feuer werden auf jeden Fall nicht mehr dazu kommen, da der Anmeldeschluss in der vergangenen Woche lag.

Vor jeder Genehmigung wurde von den Mitarbeitern des zuständigen Sachgebiets überprüft, ob alle Vorgaben eingehalten wurden, außerdem muss jeder Antragsteller eine Gebühr von 25 Euro zahlen. Wichtig ist auch, dass die Feuer frei zugänglich sind.

Doch mit der Antragsüberprüfung ist für die Verwaltungsmitarbeiter noch lange nicht Schluss. Bis einschließlich Karsamstag werden sie unterwegs sein, um die gemachten Angaben zu kontrollieren. Dabei achten die Mitarbeiter der Stadt auch darauf, dass die Stapel mit dem Brennmaterial noch einmal kurz vor dem Tag des Entzündens umgeschichtet wurden, um das Risiko für Tiere zu verringern.

Kiersper, die jetzt noch den Wunsch haben, ein Feuer zu Ostern zu entzünden, können nur noch auf ein sogenanntes Offenes Feuer ausweichen, diese werden noch bis vier Tage vor dem gewünschten Termin genehmigt, allerdings dürfen diese Feuer nur in der Zeit von 9 bis 18 Uhr brennen. Knuf: „Das macht sie dann als Osterfeuer meist unattraktiv.“

Die Vorlaufzeiten bei den Brauchtums- und Offenen Feuern sind für die Stadt notwendig, um alle Stellen, an denen mit Erlaubnis gezündelt wird, rechtzeitig an die Kreisleitstelle zu übermitteln. Das soll Fehlalarme verhindern.

Genehmigungsfrei

Ganz umgehen lässt sich eine solche Genehmigung nur, wenn das Feuer in einer entsprechenden Schale oder Tonne entzündet wird – oder in einer ringsherum eingefassten Feuerstelle. „Allerdings sollte bei diesen Feuern ein bisschen Zurückhaltung und Augenmaß gelten“, mahnt Daniel Henke vom Sachgebiet Ordnung.

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