Östlich Rathaus 2: „Alles läuft wie am Schnürchen“

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Am (noch) aktuellen Ende der Montigny-Allee sind Mitarbeiter der Kiersper Stadtwerke damit beschäftigt, die bestehenden Wasser- und Gasleitungen bis zu den neuen Bauplätzen zu verlängern.

Kierspe - „Alles läuft wie am Schnürchen“, zeigt sich Klaus Müller, Geschäftsführer der Grundstück und Gewerbeentwicklung (GGE) Kierspe GmbH, überaus zufrieden. Zwar gibt es kleine zeitliche Verzögerungen bei der Erschließung des Baugebiets Östlich Rathaus 2, doch dafür gehen die Grundstücke „weg wie warme Semmel“ – und dies praktisch ohne Werbung.

„Neun Bauplätze sind verkauft, drei weitere optioniert, das heißt versprochen“, erläutert Müller. Was bedeutet, dass mehr als ein Drittel der 28 bis 30 Grundstücke an die Häuslebauer gebracht wurden – und dies in nur wenigen Monaten, denn mit der Erschließung des zweiten Abschnitts von Östlich Rathaus wurde bekanntlich erst vor einem halben Jahr begonnen.

Die Entwicklungen auf der Interessentenseite machen Klaus Müller und Reiner Schwarze, ebenfalls Geschäftsführer der GGE, zuversichtlich, dass Ende 2018 alle Grundstücke vermarktet sein könnten. Denn auf der Liste stehen mittlerweile noch 20 Interessierte, die abgearbeitet werden müssen – sprich: für die ein Kaufangebot fertigzumachen ist. Allein in einer Woche seien sechs neue Interessenten auf die Liste gekommen.

Auch der erste Abschnitt des Neubaugebietes Östlich Rathaus könne so gut wie zu den Akten gelegt werden. Dort gibt es zwar noch ein rund 1600 Quadratmeter großes Grundstück, das für ein Mehrfamilienhaus oder betreutes Wohnen vorgesehen ist. Daneben sind nur noch drei Bauplätze zu haben; ein Grundstück gehört der Stadt, zwei sind in Privatbesitz.

Am neuen Teil der Straße Ebbeblick wird derzeit noch gearbeitet.

Während dort Straßen und Versorgungsleitungen bereits vorhanden sind, gehen die Arbeiten zur Verlegung von Strom, Wasser, Kanal, Gas und Telekommunikation sowie die Errichtung von Baustraßen in die Endphase. Das Wetter, so erklärt Klaus Müller, habe zwar für leichte Verzögerungen von etwa zwei Wochen gesorgt. Doch Mitte November, davon geht der GGE-Geschäftsführer aus, können die Bauherren anrücken.

„Das wird aber vermutlich erst im Frühjahr geschehen“, weiß Müller, dass der Winter kaum Bauaktivitäten zulässt. Doch die Erschließung ist dann fertig: Die Montigny Allee und die Straße Ebbeblick wurden verlängert und erhielten jeweils eine neue Stichstraße. Ebenfalls ein wenig verlängert wurde die Talstraße, um die beiden neuen Bauplätze erreichen zu können.

Die Verlängerung der Montigny Allee, die eine Stichstraße erhält, ist bereits weitgehend fertiggestellt.

Damit einher geht außerdem eine Vergrößerung des Regenrückhaltebeckens, wo auch eine andere Drosselklappe eingebaut werde, informiert Müller. Erfreut zeigt sich der Geschäftsführer auch, dass es zwar in der Mehrheit Kiersper sind oder Bürger, die schon lange in der Volmestadt wohnen und sich sozusagen wohntechnisch auf eigene Beine stellen möchten – aber nicht nur.

Zu den Käufern und Interessierten gehören auch potenzielle Bauherren aus Wipperfürth, Marienheide und Lüdenscheid. Klaus Müller führt das große Interesse an Baugrundstücken darauf zurück, dass es nach wie vor sehr günstige Kredite gibt: „Da ist teilweise schon die 1 vor dem Komma!“ Daher baue man lieber nach eigenen Vorstellungen und Wünschen, als bestehende Immobilien zu kaufen.

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