Rewe-Umbau geht in die entscheidende Phase

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Umbauleiter Alexander Müller teilte zusammen mit Marktleiter Markus Becker die Teams ein, die für das Ausräumen der Regale und das Stapeln der Ware auf den Paletten zuständig waren.

Kierspe - Aufgerissene Decken, leergeräumte Regale und eine gesamte Belegschaft, die zum Ausräumen anrückt. So stellte sich das Bild im Rewe-Markt an der Friedrich-Ebert-Straße am letzten geöffneten Tag dar. Zur finalen Schicht vor der knapp dreiwöchigen Schließung hatte Marktleiter Markus Becker mehr als 40 Angestellte zum Ausräumen bestellt.

Handwerker stehen auf Leitern und montieren die Deckenverkleidung ab, zwischen den bereits ausgeräumten Regalen fahren die Arbeiter auf Hochwagen.

Statt wie gewohnt bis 22 Uhr hat die Filiale bis 18 Uhr geöffnet. „Zum Ausräumen sind sechs bis acht Stunden vorgesehen“, sagt Becker. Mit ihm sind Johannes Theis von der Petz-Rewe-Gesellschaft und Umbauleiter Alexander Müller vor Ort. Die letzten Kunden kaufen noch ein. Zumindest das, was noch in den Regalen ist. Marktleiter Becker und Umbauleiter Müller weisen die Ausräumteams ein. Tiefkühlkost wird in Kühlcontainern aufbewahrt, die Mitarbeiter stapeln die Ware aus den Regalen auf Paletten, die dann im bereits fertiggestellten Teil des Marktes zwischengelagert wird. „Ab mittags haben wir schon 50 Prozent Nachlass auf Tiefkühlprodukte gegeben, damit möglichst wenig liegen bleibt“, berichtet Theis.

Er weiß um den engen Zeitplan, ist aber optimistisch, dass der Laden planmäßig am 3. September wieder öffnen kann. „Die Handwerker haben 12 Tage Zeit. Ab dem 24. August wollen wir damit beginnen, neu einzurichten“, sagt er. Decken, Böden und Regale werden in dieser Zeit ausgetauscht

Bisher seien alle Arbeiten reibungslos verlaufen, „aber wo gehobelt wird, da fallen Späne. Natürlich staubt es auch mal etwas. Und da hier Lebensmittel verkauft werden, ist das ein sensibles Thema. Wir hatten zum Teil drei Kräfte im Einsatz, die die Ware sauber gehalten haben“.

Den reibungslosen Ablauf bestätigt auch Becker, der keine Komplikationen im laufenden Betrieb erfahren hat. Die Arbeitsbedingungen für die Angestellten seien stets annehmbar gewesen. „Manche haben sich auch über ein wenig Abwechslung gefreut“, sagt Becker. Die Kolleginnen und Kollegen, die während der Schließung nicht arbeiten können, bauen Überstunden ab oder haben Urlaub. „Auch hier gibt es keine Probleme. Das war ja planbar und ist entsprechend gut geregelt“, so der Marktleiter. Ehe die frisch renovierte Filiale eröffnet, wird es am 2. September eine Feier für die Angestellten geben.

Sie werden dann eine modernisierte Filiale vorfinden. Von neuen Kühlsystemen, über hochmoderne Pfandautomaten bis hin zur LED-Beleuchtung, es wird sich einiges tun. Im Eingangsbereich wird die Besucher eine eigens für die Filiale Kierspe entworfene Tapete begrüßen. „Darauf sind Besonderheiten der Stadt zu erkennen. Die Tapete wird ebenfalls angestrahlt, sodass wir durch unsere Glasfassade schon von weitem erkennbar sein werden“, erläutert Theis, „man wird von dem alten Laden später nicht mehr viel erkennen“.

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