Marketingverein sorgt für leuchtende Weihnachtsbäume

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Harald Schiemann, Mitglied des Stadtmarketingvereins und Mitarbeiter des Bauhofs, Gerd Reppel, Schriftführer des Vereins, und Stefan Sakowski von der Firma Eichhoff (von links) bringen die Lichterketten an.

Kierspe - Seit fünf Jahren leuchtet es in der Weihnachtszeit auch unterhalb der Laternen in Kierspe. Denn seit dieser Zeit stellen die Mitglieder des Marketingvereins Weihnachtsbäume im Stadtgebiet auf, die dank ihrer Lichterketten auf die nahende Weihnachtszeit hinweisen.

Seit vielen Jahren sorgt bereits der Reservezug des KSV dafür, dass rechtzeitig zur Adventszeit die Straßen weihnachtlich beleuchtet werden. Am Samstag werden die Schützen wieder losziehen und die Sterne aufhängen. Und eben auch der Marketingverein tut seit fünf Jahren etwas für den weihnachtlichen Glanz.

 „Die Bäume selbst hatten wir am Samstag mit sechs Leuten schnell aufgestellt“, erzählt Harald Schiemann. Schiemann war natürlich auch dabei, genau wie am Dienstag, als es galt, die Lichterketten anzubringen. Der Kiersper ist ein Glücksfall für den Marketingverein. Als dieser Verein gegründet wurde, war der Mitarbeiter des städtischen Bauhofs eines der ersten Mitglieder.

16 Bäume mit LED-Lichterketten geschmückt

„Ich wollte auch außerhalb der normalen Arbeitszeit etwas für meine Stadt tun“, erinnert sich der gelernte Straßenwärter. Was lag näher für jemanden, der die Kiersper Straßen kennt, wie kaum ein zweiter, sich bei der Weihnachtsbaumaktion einzubringen.

Insgesamt schmückt der Verein rechtzeitig vor dem ersten Advent 16 Bäume – drei bestehende und 13, die in fest montierte Metallhülsen gesteckt werden. Sicher würden sich auch mehr Helfer finden, die die Bäume mit den LED-Lichterketten schmücken, doch das lässt die Technik nicht zu.

Denn neben dem Hubsteiger, der dem Verein von der Firma Eichhoff immer zu einem sehr günstigen Preis überlassen wird, muss auch ein Fachmann das Anschließen der Ketten an den FI-Schaltern, die für diesen Zweck vor Jahren angebracht wurden, übernehmen. Diese Aufgabe übernimmt der Eichhoff-Mitarbeiter Stefan Sakowski.

Bäume traditionsgemäß gespendet

Und mit Gerd Reppel, der ebenfalls für den Marketingverein von Anfang an bei dieser Aktion dabei war, ist das Team komplett. „Ganz so schnell wie beim Aufstellen der Bäume wird es aber nicht gehen. Doch spätestens bis zum Einbruch der Dunkelheit müssen wir fertig sein“, erzählt Reppel, der sich am Dienstag bereits um 7 Uhr mit Schiemann und Sakowski getroffen hatte, um die Lichterketten ein letztes Mal zu überprüfen und das Fahrzeug zu beladen.

Die Kosten für die Ketten hat der Stadtmarketingverein übernommen. Doch auch die Bäume müssen rechtzeitig bereitstehen. Doch zumindest dafür muss der Verein kein Geld ausgeben, denn diese Bäume werden traditionell gespendet. In diesem Jahr haben die Baumschule Küch aus Schmidthausen, die Familie Gelzhäuser aus Belkenscheid, die Familie Hettesheimer aus Kiersperhagen und Stahlbau Lüttringhaus die 13 Bäume zur Verfügung gestellt.

Feuerwehr kümmert sich im Januar um die Entsorgung

Besonders freuen sich die drei „Monteure“, dass es in all den Jahren kaum Vandalismusschäden gegeben hat. Reppel: „Vor ein paar Jahren hat mal jemand eine Kette zerschnitten. Sonst ist eigentlich nie etwas passiert.“ Leuchten werden die Bäume bis zum Feiertag Heilige Drei Könige am 6. Januar.

Die Entsorgung der 13 Bäume, die in die Hülsen gesteckt werden, muss nicht vom Stadtmarketing übernommen werden. Die Feuerwehr wird sich im Rahmen ihrer Weihnachtsbaumsammlung der ausgedienten Bäume annehmen.

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