Unternehmerfrühstück bei EBG Schroeder in Kierspe

+
Dagmar Schröder Becker und Svenja Kelm vom Stadtmarketing Kierspe haben zum achten Unternehmerfrühstück eingeladen. Über Ideen und Standortvorschläge für die kommenden Treffen der Unternehmer würden sich die Beiden freuen, erklärte Kelm.

Kierspe - Was sind die Gründe für den Fachkräftemangel und was kann man dagegen tun?: Marie Ting, Managerin des Regionalmarketings Südwestfalen, hatte die Antworten auf diese Fragen gestern beim Unternehmerfrühstück des Stadtmarketingvereins Kierspe parat.

In der Firma EBG Schroeder zeigte sie rund 40 Unternehmern, dass Südwestfalen „ordentlich was zu bieten hat“. Erste Reaktionen der Anwesenden auf die Präsentation blieben allerdings aus. Das Ziel sei es, Südwestfalen zu einer Marke zu machen, so Ting.

Die Region – dazu zählen die Kreise Soest und Olpe, der Märkische Kreis, der Hochsauerlandkreis sowie Siegen und Wittgenstein – ist die Industrieregion Nummer 1 in Nordrhein-Westfalen. „Mehr als 150 Weltmarktführer sind hier ansässig“, erklärt die Managerin. Hinzu kämen international agierende Familienunternehmen, ein attraktives Lebensumfeld und Karrierechancen. „Wir brauchen eine starke Marke“, sagt Ting.

Marie Ting präsentierte die „Marke“ Südwestfalen.

Das dachten sich auch verschiedene Unternehmer und schlossen sich zu dem Verein „Wirtschaft für Südwestfalen“ zusammen. Mithilfe eines Diagramms zeigte die Managerin den Rückgang der Bevölkerung in der Region bis 2035 auf. Besonders die Jugend würde abwandern und auch die Zahl der Geburten sinke.

Studenten und Jugendliche als Zielgruppe

„Wie kann man die Leute halten, wie kann man sie werben?“, diese Frage stellte Ting in den Raum. Wichtig dabei: Wie kann man Zugezogene zum Bleiben bringen? Die Zielgruppe dabei seien vor allem Studenten und Jugendliche.

Mit der Kampagne „Alles echt“ der Südwestfalen-Agentur würden Möglichkeiten in der Region aufgezeigt. „Wir versprechen etwas“, sagt Ting. Auf Plakaten werden verschiedene Eindrücke vermittelt, „die auch wirklich so sind“. Dabei kümmert sich die Agentur um vier Geschäftsfelder: Netzwerk, Regionale Entwicklung, Marketing und Interessenvertretung.

Der genannte Verein biete „Mehrwerte für beteiligte Unternehmen“, so Ting. Zurück bekämen die Firmen auch etwas: Eine Unternehmensdarstellung im Internet und auf Postkarten, ein Material-Paket zur Kampagne „Alles echt“, kostenlose Netzwerk-Veranstaltungen sowie ein Arbeitgebermarkttraining.

Sofortige Reaktionen bleiben aus

Reaktionen auf die Ausführungen der anwesenden Unternehmer gab es allerdings so gut wie keine. „Die Meisten lassen das erst einmal sacken und müssen das besprechen“, sagt Ting zuversichtlich. Meistens sei keiner dabei, der das Projekt komplett ablehne.

Wer die Mitgliedschaft und den damit zusammenhängenden Geldbeitrag nicht möchte, dürfe aber das Logo der Südwestfalen-Agentur kostenfrei nutzen. Im Anschluss gab es eine Führung durch das gastgebende Unternehmen. Im Vorfeld hatte Geschäftsführer Dag Hagby EBG Schröder in einen Vortrag vorgestellt.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.