„Manege frei“ auf dem Reit- und Therapiehof

Die jüngste Reiterin: Nach der Vorstellung durften alle kleinen und großen Pferdefreunde noch eine Runde durch die Manege reiten.

KIERSPE ▪ „Manege frei!“ hieß es am Samstagnachmittag auf dem Reit- und Therapiehof Linden. Inzwischen ist das Sommerfest am letzten Samstag der Sommerferien gute Tradition auf dem Reiterhof.

Wie schon in den Jahren zuvor verband Inhaberin Inge Hoster damit eine Abschlusspräsentation der Ferienaktionen, an denen zahlreiche Kinder teilgenommen hatten. Bei einer viertägigen Ferienfreizeit und einem Mini-Reitercamp für jüngere Reiter hatten die Kinder Akrobatik auf dem Rücken der Pferde eingeübt – und dabei, ganz nebenbei, Gleichgewichtssinn und Körpergefühl geschult.

Die meisten Akteure beim Sommerfest waren im Vor- und Grundschulalter. Viele von ihnen reiten regelmäßig auf den acht Ponies des Reiterhofs. An diesem Nachmittag traute sich auch ein Erwachsener in die Manege. Er zeigte, dass man auch in fortgeschrittenem Alter noch das Reiten lernen kann.

Das Programm begann stilecht mit dem „Einzug der Gladiatoren“. Darauf folgte eine Raubtierdressur und eine Schlauchnummer, bei der die Kinder mit Plastikschläuchen miteinander verbunden wurden. Bekanntlich gehe bei Kindern alles was man sage, zum einen Ohr hinein und zum anderen hinaus, erläuterte „Zirkusdirektorin“ Inge Hoster. Die Schlauchnummer sollte diese These nun „wissenschaftlich“ belegen. Und tatsächlich: Die Luft, die beim ersten Kind in den Schlauch hineingepustet wurde, füllte beim letzten einen Luftballon. Das Publikum spendete lebhaften Beifall.

Während die Kinder ihren Eltern und Geschwistern zeigten, was sie gelernt hatten, wurden im Hintergrund Zuckerwatte und Popcorn produziert. Viele Helfer hatten Halle und Pferde festlich geschmückt und sorgten für einen reibungslosen Ablauf der Vorstellung.

Während der Trapeznummer wurde es unruhig. Ein Gewitter zog auf, die Ponies wurden nervös. Auch das gehört zum Reiteralltag dazu. Das Programm wurde spontan umgestellt und ging erstmal ohne die Vierbeiner weiter, die sich dann zum Glück rasch wieder beruhigten.

Nach dem großen Finale war aber noch lange nicht Schluss. Denn dann durften alle, die wollten, hoch zu Ross eine Runde durch die Manege drehen. Schnell bildete sich eine lange Schlange. Vor allem die jüngeren Geschwisterkinder der Mitwirkenden freuten sich, dass sie auch einmal reiten durften. ▪ bnt

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