Märkischer Kreis investiert in den Ausbau der K 2

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Der Bau- und Straßenausschuss des Märkischen Kreises besichtigte am Mittwoch das für August geplante Ausbauteilstück der K 2 im Bereich von Rönsahl. ▪

RÖNSAHL ▪ „Mit der Kreisstraße  2 wird eine der schlechtesten Straßen im Stadtgebiet erneuert“, erklärte Ortsbürgermeister Horst Becker, als der Bau- und Straßenausschuss des Märkischen Kreises am Mittwochnachmittag in Rönsahl hielt. Klar, dass er sich aus dem Grunde freut, dass die Zeit des Flickenteppichs in dem Bereich zwischen der Einmündung auf die Bundesstraße 237 und der Abzweigung nach Ufer dann endlich vorbei ist.

Die Maßnahme war lange zurückgestellt worden, weil früher einmal überlegt worden war, die Anbindung komplett neu zu planen, die Trasse um den Rönsahler Ortskern herumzuführen und die K 2 künftig im Bereich des Kerspeweges anzubinden. Das wäre aufgrund des enormen Kostenaufwandes für den Neubau aber nur möglich gewesen durch die parallele Erschließung neuer Baugebiete. Nachdem die Planung aufgegeben wurde, stand fest, dass es nun doch zur Sanierung der Straße kommen musste.

Maßnahme im

August in den Ferien

Dies soll wegen der Schulferien und den dann entfallenden Schulverkehren ab August passieren. Das Projekt wurde bei der Straßenbereisung des Kreisausschusses am Mittwochnachmittag vorgestellt und von den Mitgliedern vor Ort in Augenschein genommen: Es handelt sich im oberen Bereich zwischen den Abzweigungen nach Ufer und Leyer Weg um einen Vollausbau, bei dem auf einer Länge von rund 400 Metern bis in den rund 50 Zentimeter messenden Frostschutz hinein ausgekoffert werden muss und dann ein vollständiger Neuaufbau mit Trag- und Deckschicht erfolgt. Erneuert werden ebenfalls die Bankette.

Das restliche Stück bis zur Einmündung auf die Bundesstraße 237 muss nur im Rahmen einer Deckenerneuerung saniert werden, die wesentlich weniger aufwändig und daher auch kostengünstiger ausfällt. Der Märkische Kreis investiert dafür 40 000 Euro, hat für den Teil des Vollausbaus aber 300 000 Euro kalkuliert.

Hinzu kommt im unteren Bereich eine Kanalsanierung, nachdem das alternative Einziehen von Inlinern schon ausgeschieden ist. Eventuell sollen bei der Gelegenheit zudem gleich noch die Gasleitungen tiefer gelegt werden, um ein einheitliches Niveau hinzukriegen. Finanziell sind hier die Stadt und die Stadtwerke involviert. Im Zuge dieser Arbeiten sind erneute Straßensperrungen in Rönsahl nicht zu vermeiden, daher auch die Terminwahl.

„Der Anschluss der Kreisstraße 2 an die Hauptstraße wurde bereits im Rahmen der Baumaßnahme an der Ortsdurchfahrt während der vergangenen Monate hergestellt“, informierte Becker.

Der Kreisausschuss war am Mittwochnachmittag zudem in Neuenrade an der K 14, wo es um eine neue Bahnbrücke ging, sowie an der K 12, wo eine Planung einschließlich Radweg anstand. Die Ortsumgehung von Balve-Garbeck, die K 12n, der Kreisverkehr in der Ortsdurchfahrt der K 5 und der Radweg nach Plettenberg-Landemert sowie der Kreisverkehr im Kreuzungsbereich B 229 und K 37 in Halver waren weitere Themen. ▪ rh

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