Was Mädchen gerne machen

Bunte Perlenketten bastelten die Mädchen am vergangenen Wochenende in Rönsahl. ▪

KIERSPE ▪ Zehn Mädchen im Alter von sieben bis elf Jahren waren mit von der Partie beim erstmals ausgerichteten „gemeinsamen Wochenende“ im Rönsahler Jugendzentrum.

Was eigentlich schon im vergangenen Herbst stattfinden sollte, nämlich ein gemeinsames Wochenende nur für Mädchen, damals aber nicht zustande gekommen war, klappte diesmal umso besser. So freute sich die Leiterin des Jugendzentrums Kerstin Busse darüber, dass am Samstagmorgen zehn Mädchen „mit Sack und Pack“ – sprich dem notwendigen Bettzeug für die angesagte gemeinsame Übernachtung im Jugendzentrum – vor der Tür standen und voller Erwartung den Dingen entgegen sahen, die da kommen sollten.

Und dafür, dass den Kindern die Zeit nicht zu lang wurde sondern ganz im Gegenteil mit allerlei gemeinsamen Unternehmungen voll ausgefüllt war, war im Vorfeld bereits bestens gesorgt worden. So waren die Kinder mit sichtlicher Begeisterung dabei, als Geschick und Ideenreichtum gefragt waren beim Basteln von bunten Perlenketten, schicken Armbändern und anderen glitzernden Accessoires, die Mädchenherzen erfreuen können und die später dann auch mit nachhause genommen werden durften. Disco und Foto- Shooting, auch Spiel und Sport beim Völker- oder Brennball, das gemeinsame Mixen von leckeren Cocktails, das Zubereiten der Mahlzeiten, wobei die erst im Vorjahr vornehmlich durch Spendengelder möglich gewordene Anschaffung einer funktionellen Küchenzeile natürlich ins Konzept passte, sorgten für Abwechslung und eine ausgefüllte Zeit. Natürlich durfte dabei auch ein selbst gebackener Kuchen nicht fehlen, der anschließend dann auch den Köchinnen von morgen entsprechend gut mundete.

„Wir haben alles das gemacht, was Mädchen in diesem Alter eben gerne machen, um das eigentliche Ziel, nämlich das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe, zu stärken. Zudem wollten wir unser Angebot im donnerstags von 15 bis 16 Uhr im Jugendzentrum stattfindenden Kindertreff ein Stück weiter bekannt zu machen. Das haben wir erreicht“, zog Kerstin Busse abschließend ein Fazit. ▪ Rainer Crummenerl

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