Lutherhaus: Stiftung der Sparkasse sponsert Treppe

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Kirchbaumeister Udo Billhardt (l.) und Peter Baran, Stiftungsvorstand, gefällt die Küche im Jugendraum.

KIERSPE ▪ „Die Etage wird neues Herzstück der kirchlichen Jugendarbeit“, zeigte sich Peter Baran gestern zuversichtlich. Als Mitglied des Vorstands der Sparkassen-Stiftung warf er einen Blick ins Dachgeschoss des Lutherhauses. Denn: Die Stiftung finanzierte dort den Einbau einer Treppe und einer Küchenzeile.

„Schon 2005 sagte das Stiftungskuratorium eine Unterstützung in Höhe von 5000 Euro zu“, erinnerte sich Peter Baran. Wenn es um Kinder und Jugendliche gehe, falle ihnen die Entscheidung meist leicht.

Gemütlicher Spitzboden über Treppe erreichbar

Nun floss das Geld. Die Kirchengemeinde reichte eine Rechnung für den Einbau einer Küchenzeile und einer Treppe aus Massivholz weiter. Beides baute kürzlich ein Kiersper Schreinerbetrieb in der Jugend-Etage ein.

„Diese Ecke wird bestimmt gern genutzt“, war sich Petra Wohlpart beim Anblick des Spitzbodens oberhalb der Jugend-Etage sicher. Gemeinsam mit Pfarrer George Freiwat stieg die Leiterin der Sparkassen-Geschäftsstelle im Dorf die neue Treppe hinauf. Peter Baran bewunderte derweil das alte Gebälk in den zwei neu entstandenen Räumen. Kirchbaumeister Udo Billhardt berichtete, dass junge Gemeindemitglieder zahllose Nägel aus den Balken entfernt hatten: „Eine mühevolle Kleinarbeit, aber es hat sich gelohnt, wie man sieht.“

Dass Gemeindemitglieder und vor allem auch Jugendliche selbst mitarbeiteten, ist ganz im Sinne der Stiftung der Sparkasse Kierspe-Meinerzhagen. „Wir finanzieren nie eine vollständige Maßnahme“, erläuterte Baran: „Vielmehr möchten wir den engagierten Bürgern Hilfestellung geben, ihre eigenen Pläne in die Tat umzusetzen, ganz nach dem Motto: Hilfe zur Selbsthilfe.“ Seit 1993 seien unter anderem rund 50 000 Euro in kirchliche Projekte geflossen.

Viele Gruppen sollen sich wohlfühlen

Die Arbeiten im Dachgeschoss des Lutherhauses begannen im Juni vergangenen Jahres. Rund 15 Gemeindemitglieder werkelten ehrenamtlich mit. Bald steht dem Nachwuchs eine Fläche von rund 100 Quadratmetern zur Verfügung. Krabbelgruppe und Konfirmanden, Kindergottesdienst, Blaues Kreuz und viele Gruppen mehr sollen sich wohlfühlen. Deshalb lässt die Gemeinde sie bei der weiteren Gestaltung der Etage mitreden, zum Beispiel bei der Auswahl der Möbel. Vor der versprochenen Einweihungsfeier stehen nur noch einige Elektoarbeiten an. Bereit liegende Lampen gilt es, zu montieren. ▪ Pia Käfer

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