„Wo genau kommt unser Müll hin?“

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Rund 70 Kinder und Jugendliche hatten sich mit dem Thema „Abfallentsorgung“ beschäftigt und suchten Antworten auf ihre Fragen.

Kierspe - „Wo genau kommt unser Müll hin?“, „Wie recycelt Ihr Unternehmen?“ oder „Woher kommt der Strom für Ihre Anlagen?“ - die rund 70 Mädchen und Jungen aus den Jahrgängen sechs bis elf der Freien Schule wollten es natürlich genau von Luisa Kürten wissen, als die Mitarbeiterin der Öffentlichkeitsabteilung der Firma Lobbe gestern die Einrichtung in Kierspe besuchte.

Die Schüler hatten sich im Rahmen des besonderen Unterrichts „Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit“ intensiv mit dem Thema „Abfallentsorgung“ beschäftigt. Dabei seien viele Fragen aufgekommen, erläuterte Stefanie Lambertz, die für dieses Thema verantwortlich zeichnete.

Da ein Besuch des Unternehmens beziehungsweise seiner Abfallsortieranlage nur für Jugendliche ab 16 Jahren möglich ist, fragte man bei Lobbe nach, wie die Kinder und Jugendlichen Antworten auf ihre Fragen bekommen können. Das Unternehmen schickte darauf hin seine Mitarbeiterin Kürten zur Freien Schule in den Erlen.

Luisa Kürten - die als kleines Dankeschön von den Schülern einen Schoko-Osterhasen geschenkt bekam - hatte zuvor natürlich die ersten Fragen der Schüler erhalten und konnte so gezielt den Wissensdurst der Sechst- bis Elftklässler stillen. Wie zum Beispiel die Frage, „ob unsere Mülltrennung eigentlich Quatsch ist?“, denn man sehe schon mal, dass verschiedene Abfallsorten in ein Auto kommen würden.

Im Behälter des Müllwagens gebe es verschiedene Kammern, die der Fahrer bei der Tonnenentleerung ansteuern könne, löste Kürten das Rätsel und belegte dies auch mit einem Foto. Natürlich konnte die Lobbe-Mitarbeiterin auch genau erklären, wo der Müll hinkommt und was dort mit ihm passiert, was das Unternehmen gegen die Erderwärmung unternimmt und welche Dinge besonders wichtig sind.

Zudem hatte Luisa Kürten auch Anschauungsmaterial mitgebracht, um damit zu zeigen, wie ein Recyclingprozess aussieht: In einer Tüte war geschredderter Kunststoff, in einer zweiten war dieser dann gewaschen. Aus diesem wird dann das sogenannte Recyclat, ein Kunststoffgranulat, gemacht. Dieser präsentiert in einem Glas - in einem weiteren ein grün gefärbtes Recyclat, aus dem dann beispielsweise ein grüner Einkaufskorb hergestellt werden kann. Auch diesen hatte sie dabei.

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