Dr. Lührmann informiert über neue Seniorenresidenz

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Clemens Wieland und Oliver Knuf von der UWG-Fraktion haben den Betreiber Dr. med. Lutz-Peter Lührmann eingeladen. ▪

KIERSPE ▪ Noch sieht’s nicht wirklich nach einer gemütlichen Residenz aus. Doch schon bald sollen sich im neuen Seniorenheim am Haunerbusch/Östlich Rathaus alte Menschen zuhause fühlen.

Dass dort zurzeit kräftig gebaut wird, das ist nicht neu. Aber wer steckt eigentlich hinter dem riesigen Bau? Wie wird’s mal aussehen? Fragen, die die Mitglieder der UWG-Fraktion nicht länger im Raum stehen lassen möchten. Die Kommunalpolitiker wollen Antworten. „Damit die Kiersper Bevölkerung mal erfährt, was hier entsteht, für wen es entsteht“, sagt Clemens Wieland, Vorsitzender der UWG.

Zusammen mit Oliver Knuf hat er den direkten Kontakt zum Betreiber aufgenommen. Dr. med. Lutz-Peter Lührmann hat dann auch gleich zugesagt, die Kiersper Bürger übers Bauvorhaben zu informieren.

Am Montag kommt der ehemalige Leiter des Kreisgesundheitsamtes des Ennepe-Ruhr-Kreises nach Kierspe. Und das soll keineswegs ein „trockener“ Vortrag werden. „Es wird mit Sicherheit ein interessanter Abend“, meint Clemens Wieland. Denn der Betreiber der Residenz bringe vor allem viele Bilder und Skizzen mit, die er mit Daten und Fakten anreichert.

Außerdem richte sich die Info-Veranstaltung nicht nur an Senioren. Alle Bürger seien eingeladen, denn durch den großen Neubau entsteht nicht nur reichlich Wohnraum für ältere Bürger. Rund 50 neue Vollzeit-Arbeitsplätze werden geschaffen: Leiter, Köche, Pflegepersonal, Hausmeister – eine ganze Palette an Berufen ist gefragt.

„Nicht zuletzt deshalb haben wir uns von Anfang an für den Bau der Residenz ausgesprochen“, macht Oliver Knuf deutlich.

Modern, groß, komfortabel. So soll die neue Seniorenresidenz am Haunerbusch/Östlich Rathaus werden. Sie bietet Pflege, Kurzzeitpflege und Betreuung für 80 Bewohner. Und es gibt eine eigene Station für Demenzkranke. Die Krankheit, die immer mehr zur Volkskrankheit avanciert, bekommt im neuen Seniorenheim viel Aufmerksamkeit. Auf der Sonderstation soll’s einen „Snoezel“-Entspannungsraum sowie einen Erlebnisgarten geben.

„Mit der Spezialisierung auf Demenz ist Kierspe den Städten im Umkreis etwas voraus, das steigert natürlich auch die Attraktivität“, sagt Clemens Wieland. Auch der Standort „Östlich Rathaus“ sei nahezu ideal. Zum einen durch die Möglichkeit barrierefrei das Zentrum zu erreichen. Zum anderen lobt der UWG-Politiker das generationsübergreifende Konzept für das neu erschlossene Gebiet. Gleich nebenan sollen sich nämlich junge Familien mit Kindern ansiedeln – das wird übrigens von der Stadt per Zuschuss gefördert. Die ersten Bauherren hätten sich bereits ein Grundstück gesichert beziehungsweise Interesse bekundet. ▪ Lisa-Marie Weber

Die Info-Veranstaltung zum Konzept der neuen Seniorenresidenz findet am Montag, 4. Oktober, ab 19.30 Uhr im Kiersper Rathaus statt.

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