Löschzug Rönsahl: Rund 3000 Stunden im Dienst

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Nahezu vollständig erschienen waren die Mitglieder des Löschzugs III (Rönsahl) zu der am Samstagabend im Schulungsraum des Gerätehauses stattgefundenen Jahreshauptversammlung des Löschzugs.

Rönsahl – Wer rastet, der rostet – so heißt es. Beides ist kein Thema bei den aktiven Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Kierspe. Das zeigte sich auch bei dem am Samstagabend im Anschluss an die im Feuerwehrgerätehaus am Florianweg stattgefundene Jahreshauptversammlung des eigenen Fördervereins (wir berichteten) angesagten Jahresschluss-Appell des Löschzugs III (Rönsahl).

Der eingangs gegebene Rückblick von Löschzugführer Hauptbrandmeister Karsten Werner auf das vergangene Jahr ließ erkennen, dass die Aufgabenstellung für die Mitglieder des Löschzugs abermals außerordentlich vielseitig war. So standen insgesamt 17 Einsätze zu Buche, bei denen insgesamt 225 Stunden geleistet wurden. Die Einsätze verteilten sich auf unterschiedliche Schadenslagen. So wurde die Wehr mehrfach zu sogenannten ABC-Einsätze (Beseitigung von Umweltgefahren) gerufen, beispielsweise verursacht durch Ölspuren, und des Öfteren waren technische Hilfeleistungen wie Türöffnungen oder Hilfeleistungen bei der Beseitigung von Sturmschäden gefragt, und einmal half man mit bei der Bekämpfung eines Brandes auf einem Campingplatz in der rheinischen Nachbarschaft. Neben den praktischen Einsätzen kam auch die Theorie nicht zu kurz. So standen 13 Haupt- und 22 Zwischendienste an, wobei die Beteiligung einzelner Wehrmitglieder allerdings zu wünschen übrig ließ, wie Zugführer Karsten Werner monierte. Die Teilnahme an diversen Lehrgängen, absolvierte Pflege- und Wartungsdienste, vervollständigten den Arbeitsplan, der insgesamt 3106 im Dienst der Allgemeinheit geleistete Dienststunden auswies. In diesem Zusammenhang wurden einige Urkunden für erfolgreichen Besuch verschiedener Lehrgänge ausgegeben. So an Nils Freyberg und Kevin Fincke (Motorsägen- und Truppmann-Lehrgang): am Sprechfunker-Lehrgang nahmen die Genannten und ferner Marcel Ulrich, Sascha van Loenen und Patrick Schmitt mit Erfolg teil.

Der Zugführer dankte den Aktiven – derzeit kann sich der Löschzug III auf insgesamt 18 Kameraden stützen –für deren Einsatz. Zudem wird der Löschzug ideell von den Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung sowie in der Praxis vor allem durch den eigenen Förderverein getragen. Der Dank galt ebenso den Kameraden der benachbarten Löschzüge aus Kierspe und Wipperfürth-Klaswipper, die dem Löschzug Rönsahl mit seiner derzeit begrenzten Zahl an jederzeit einsatzfähigen Aktiven im Einsatzfall zur Seite stehen, für deren Unterstützung im Bedarfsfall.

Mit der Verteilung des Dienstplans sowie Bekanntgabe der Planung für den Lehrgangsbesuch im laufenden Jahr verband der Zugführer den Wunsch auf nach wie vor dringend notwendigen personellen Zuwachs. Interessenten für das Mitmachen bei der Feuerwehr sind dort jederzeit während der turnusmäßig angesetzten Dienststunden zum „Hineinschnuppern in den Feuerwehralltag“ gern willkommen.

Ins Auge gefasst wurde ferner ein gemeinsamer Tagesausflug, der möglicherweise zur Feuerwehrmesse in Hannover führen soll, und fest im Focus steht bereits ein für Mai oder Juni geplanter „Aktionstag für alle“, in dessen Verlauf unter anderem inzwischen anstehende Beförderungen, Ehrungen wie eventuelle Verabschiedungen nebst der dabei obligatorischen Urkundenverleihung vorgesehen sind. Näheres dazu werde besprochen.

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