Lisi spendet 2600 Euro an Hand in Hand

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Geschäftsleitung und Mitarbeiter von Lisi Automotive haben 2600 Euro an Hand in Hand gespendet. Unser Foto zeigt (von links) Thomas Keller (Betriebsrat, unten), Wolfgang Bieck (Personalchef), Claudia Lüsebrink-Wirth, Martin Ahlhaus (beide im Vorstand von Hand in Hand), Lisi-Geschäftsführer Ingo Greuel und Bernhard Maiworm (Betriebsrat).

Kierspe - Bereits zum fünften Mal in Folge haben die Mitarbeiter und die Geschäftsleitung des Automobilzulieferers Lisi Automotive (Knipping) den Verein Hand in Hand mit einer großzügigen Spende unterstützt.

Von Johannes Becker

Es ist guter Brauch, dass der Betriebsrat des Unternehmens vor Weihnachten prall gefüllte Tüten mit Leckereien zum Fest an die Mitarbeiter verteilt. Diese werden bei dieser Gelegenheit um eine Spende gebeten. „Dadurch kamen in diesem Jahr 1409 Euro zusammen, von denen 1100 an Hand in Hand gehen, der Rest wurde von uns an die Aktion Lichtblicke überwiesen“, freut sich der Betriebsratsvorsitzende Udo Keller.

Dieser Betrag wurde von der Geschäftsleitung noch einmal deutlich aufgestockt, so dass sich der Verein über die stolze Gesamtsumme von 2600 Euro freuen kann. „Letztlich wurden auch die 1500 Euro der Geschäftsleitung von den Mitarbeitern erwirtschaftet. Doch möglich ist so eine Spende nur, wenn es dem Unternehmen gut geht“, erklärt Geschäftsführer Ingo Greuel. Anfang des Jahres habe es gar nicht so ausgesehen, dass das so sei, doch durch gute Abschlüsse und den massiven Einsatz der Mitarbeiter sei es möglich gewesen, dass sich der negative Trend im zweiten Halbjahr deutlich gewandelt habe und man nun sehr hoffnungsvoll in die Zukunft schaue.

Das wird auch an den Vorhaben für das kommende Jahr deutlich. Dann soll das sogenannte Lukassowitz-Gebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite bezogen werden, um mehr Platz für Maschinen zu schaffen, denn auch in diesem Bereich soll kräftig investiert werden. Insgesamt wird der französische Konzern, zu dem das Unternehmen gehört, rund drei Millionen Euro in den Standort investieren.

Greuel betonte, dass von den Mitarbeitern viel verlangt werde, sie aber auch immer im Mittelpunkt bei den Gesellschaftern ständen: „Jedes Vierteljahr, noch bevor ich die Quartalszahlen an die Zentrale melde, muss ich mich zu dem Gesundheitszustand der Belegschaft äußern. Und das nicht nur aus betriebswirtschaftlichem Interesse, sondern weil die Konzernleitung großes und echtes Interesse an den Menschen hat.“

Hand in Hand wird das Geld verwenden, um seine vielfältigen Aufgaben zu erledigen. So müssen bei den Lebensmittelausgaben auch immer haltbare Lebensmittel zugekauft werden. Außerdem plane man auch im kommenden Jahr einen Ausbau des Angebots – beispielsweise durch ein Repaircafé.

„Natürlich kommt auch durch die steigende Zahl der Flüchtlinge einiges an neuen Aufgaben auf uns zu“, erzählt der Vorsitzende des Vereins Martin Ahlhaus. So seien diese auch am heutigen Abend zu einer Feier ins soziale Bürgerzentrum Felderhof eingeladen.

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