Bender und Wirth von Messe-Absage betroffen

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Martin Bender, Inhaber des Kiersper Unternehmens Bender und Wirth, bei der Vorstellung seiner Produkte für die Light & Building vor zwei Jahren.

Kierspe – Die Verabredungen waren getroffen, die neuen Produkte auf den Messetermin abgestimmt und das Hotel längst gebucht – und dann das: Die Messe Frankfurt sagt die „Light & Building“ ab beziehungsweise verschiebt diese auf den Herbst.

„Da kommt Sand ins Getriebe“, sagt Martin Bender, Inhaber des Kiersper Unternehmens Bender und Wirth und damit Stammkunde der Frankfurter Messe. Der Spezialist für den Bau von Fassungen für Leuchtmittel hatte sich gründlich auf den Besuch der Messe, die vom 8. bis 13. März stattfinden sollte, vorbereitet. Doch wegen der Coronaviruserkrankungen und sicher auch wegen vieler Stornierungen von Messeständen der Kunden aus dem asiatischen Raum, hat der Veranstalter die Messe nun verlegt – und zwar auf die Zeit vom 27. September bis 2. Oktober.

Neben den geschilderten Folgen für die Firma bleibt das Unternehmen auch auf allen Kosten sitzen. Unter anderem fürs Hotel. „Wir sind mit dem Hotelier im Gespräch. Da wir im September die gleiche Unterkunft buchen, hoffen wir, dass er uns bei den Stornokosten entgegenkommt.“

Aber auch ohne die Messeabsage ist das Kiersper Unternehmen durch die Ausbreitung des Virus betroffen. So gibt es ein wesentliches Bauteil, das von einem Zulieferer aus China kommt. „Da war die Produktion unterbrochen, läuft aber jetzt wieder an. Aber natürlich merken wir auch, wenn es Probleme bei unseren Kunden gibt. Denn wenn diese keine LED aus China bekommen, bestellen sie auch keine Fassungen bei uns“, erklärt Martin Bender.

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