Lebendiger Adventskalender eröffnet

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Der lebendige Adventskalender wurde mit einer Krippenausstellung eröffnet. ▪

KIERSPE ▪ Musik und Punsch, Besinnliches und Bedenkenswertes – die Eröffnung des lebendigen Adventskalenders zog viele Besucher an.

Dagmar Schröder vom Stadtmarketing und Michael Knabe als Gastgeber begrüßten die Gäste, die zur Auftaktveranstaltung ins Autohaus Knabe gekommen, darunter auch Bürgermeister Frank Emde. Für den musikalischen Rahmen sorgte die Jugendformation der Big-Band „Wild Generation Kids“ unter Leitung von Frank Müller. „Vom Himmel hoch“, „Tochter Zion“ und andere traditionelle Weihnachtslieder leiteten den Abend ein. Später ging es dann mit Pop und Blues aus dem Repertoire der Band weiter.

Ulrich Ostermann, der seine Krippensammlung für diesen Anlass zur Verfügung gestellt hatte (wir berichteten), gab in seiner Ansprache eine Kurzfassung der Geschichte der Weihnachtskrippe. Sie gehe zurück auf den Heiligen Franziskus, der 1223 im Wald von Greccio das Weihnachtsgeschehen mit lebenden Menschen und Tieren nachgespielt hatte. Bis die heute üblichen Krippen ihren Weg in die Familien fanden, dauerte es freilich bis ins 19. Jahrhundert.

Ostermann, der aus einer christlichen Bauernfamilie aus Menden stammt, ist mit der Weihnachtskrippe seit seiner Kindheit verbunden. Irgendwann begann er dann zu sammeln – 120 Krippen sind es inzwischen, die noch bis zum 11. Dezember im Autohaus Knabe besichtigt werden können. „Gastkrippen“ sind auch dabei, so eine Krippe, die in einer Mohnkapsel untergebracht ist. Die Heilige Familie ist aus Haferkörnern und Mohnsamen gestaltet. Silvia Baukloh stellte diese ungewöhnliche Krippe zur Verfügung.

Die Weihnachtsgeschichte, vorgetragen von Helga Arnhold, bildete einen Kontrapunkt zu Ostermanns Einführung. Sie erzählt von dem Jugendlichen Paul, der vor der Verlogenheit der familiären Weihnachtsfeier in den Reitstall flieht. Dort erlebt er seine persönliche Weihnachtsüberraschung.

Der lebendige Adventskalender dient auch der Geselligkeit. Svenja Kelm vom Stadtmarketing stand bereit, um die Gäste wahlweise mit Glühwein und Apfelsaft-Punsch zu versorgen. Bei einem Glas und Gesprächen ließen die Besucher die Adventsstunde ausklingen.

Von Birgitta Negel-Täuber

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