Kiersper Naturdenkmal

An der Naturkletteranlage Hülloch hängen Plaketten - das ist der Grund

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Plaketten für die geförderten Maßnahmen überreichten – unter der auf dem Felsen wachsenden Sonnenblume – die Regionalmanagerinnen Susanne Neumann (2. von links) und Friederike Schiever an Markus Pempe, Günter Delladio und Peter Feltens (von rechts).

Kierspe – Die Corona-Pandemie hat vieles zum Erliegen gebracht – vergleichsweise nahezu unberührt davon sind die Vorhaben und die Kleinprojekte, die mit dem Förderprogramm Leader unterstützt werden.

Jedoch ist das eine oder andere ein wenig in den Hintergrund geraten. Das trifft auch auf das Naturdenkmal Hülloch zu, wo bekanntlich nicht nur Höhlenforschung betrieben, sondern auch eine Naturkletteranlage errichtet wird. Um darauf wieder hinzuweisen, haben jetzt die beiden Regionalmanagerinnen Friederike Schriever und Susanne Neumann Plaketten überreicht. Einmal an Günter Delladio, den zweiten Vorsitzenden der Sektion Lüdenscheid des Deutschen Alpenvereins, und Markus Pempe, der Initiator dieses Kletterparks in Kierspe.

Plaketten werden am Eingangsbereich angebracht

Die Plakette soll gut sichtbar im Eingangsbereich angebracht werden und damit auf die Förderung des europäischen Leaderprogramms hinweisen. „Wie benötigen dringend Helfer“, appelliert Markus Pempe an alle Freiwilligen – nicht nur Kletterer – , sich samstags um 10.30 oder 11 Uhr im Hülloch einzufinden. Denn nach wie vor gilt es, loses Gestein aus dem Felsen zu holen, damit dann die Kletterrouten installiert werden können. „An den vergangenen Samstagen waren wir meist nur sehr wenige“, erklärt Pempe, „einmal stand ich ganz alleine da“.

Freiwillige Helfer gesucht

Der linke Teil der Natursteinwand sei zwar nahezu fertig, doch auf der rechten Seite sei noch einiges zu tun. Hinzu kommt, dass die Steine – für die gibt es sogar einen Online-Markt für den Verkauf – natürlich ebenso aus dem Areal geschafft werden müssen wie das Geröll. Letzteres, so hat man schon überlegt, könnte vielleicht beim Bau des Bike-Parks verwendet werden. Auf jeden Fall, so betont Peter Feltens, Besitzer des Hüllochs, soll die Naturarena abschließend so aussehen wie vorher. Freiwillige Helfer können sich auch vorher per E-Mail an markuspempe@aol.com an den Initiator wenden und informieren – schließlich sind die Arbeitseinsätze auch wetterabhängig. 

Die beiden Regionalmanagerinnen hatten aber eine zweite Plakette mitgebracht, die an Peter Feltens. Er hatte für ein Kleinprojekt – das im Rahmen der Leaderförderung in diesem Jahr aufgelegt worden war – Mittel beantragt, um den Baucontainer zu verschönern und sein undichtes Dach zu sanieren. Dieser Container diente in der Vergangenheit stets den Höhlenforschern als Unterkunft. Nun gibt es nicht nur ein neues Dach, sondern auch einen „überdachten Freisitz“, wie es Peter Feltens bezeichnet. Und unter dem Dachüberbau stehen zwei Sitzgruppen, die ebenfalls neu angeschafft wurden.

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