Brände in Gartenlaube, Jagdhütte und Wald

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Am Samstagnachmittag war der Löschzug 4 der Kiersper Feuerwehr zu einem Wald- und Flächenbrand in der Ortslage Vor der Mark ausgerückt.

Kierspe - Gleich zu mehreren Einsätzen kam es am Wochenende für die Kiersper Feuerwehr.

So wurden nach Angaben der Wehr die Löschzüge 1 und 2 in der Nacht zu Sonntag um 1.06 Uhr zur Lindenstraße gerufen. Dort brannte eine an einem Wohnhaus stehende Gartenlaube. Aufmerksame Nachbarn hatten die Feuerwehr alarmiert und die Bewohner des Hauses auf das Feuer aufmerksam gemacht. Diese löschten mit Feuerlöschern und Wasser die Laube ab, sodass Schlimmeres verhindert werden konnte. Die Einsatzkräfte nahmen noch Nachlöscharbeiten vor und kontrollierten die Laube mit der Wärmebildkamera auf mögliche Glutnester. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet und die Löschzüge konnten wieder abrücken.

Bereits am Samstagabend um 21.30 Uhr war der Löschzug 2 während des Ausbildungsdienstes „Einsatz in elektrischen Anlagen“ in ein Waldgebiet nach Hohenholten alarmiert worden. Dort brannte in einer Jagdhütte die Elektro-Verteilung. Die Nutzer der Hütte hatten bereits durch erste Löschmaßnahmen das Feuer eingedämmt. Jedoch mussten die Deckenbalken und die Verkabelung noch mit einem C-Hohlstrahlrohr abgelöscht werden. Der nachalarmierte Löschzug 1 kontrollierte die Hütte mittels Wärmebildkamera auf weitere Glutnester. Nach circa zwei Stunden konnten die Löschzüge die Einsatzstelle verlassen.

Zuvor war am Samstagnachmittag um 15:57 Uhr der Löschzug 4 zur Ortslage Vor der Mark zu einem Wald- und Flächenbrand ausgerückt. Oberhalb der Fläche Marksfeld war eine über einen Hektar große Waldfläche in Brand geraten. Parallel zur ersten Brandbekämpfung wurde eine Wasserentnahmestelle in der 300 Meter entfernten Ortschaft Hemecke eingerichtet. Mit vier C-Rohren wurde der Brand, welcher sich tief ins Unterholz gefressen hatte, bekämpft. Aufgrund der Einsatzlage und des mehrfach drehenden Windes wurden das Tanklöschfahrzeug 3000 des Löschzuges 1 und das Einsatzleitfahrzeug mit der Wärmebildkamera nachgefordert. Als Brandursache wird seitens der Polizei Brandstiftung vermutet.

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