Neues Gewerbegebiet: Erschließung kurz vor dem Abschluss

+
Das Tiefbauunternehmen hat das gute Wetter noch ausgenutzt, um die Erschließung weit voran zu treiben.

Rönsahl - Eine Landschaft hat ihr Gesicht grundlegend verändert. Seit Beginn des Monats August gilt das in vollem Umfang für die bisher landwirtschaftlich genutzte Fläche zwischen der Hauptstraße und der Ortslage Meienborn in Rönsahl.

Wie mehrfach berichtet, wurde die gesamte Fläche von rund 70 000 Quadratmetern von der Stadt Kierspe erworben und mittels des aufgestellten Bebauungsplans Nummer 49 Hauptstraße/Meienborn als Gewerbegebiet ausgewiesen. 

Geplant ist dort die Ansiedlung von vornehmlich kleineren bis mittleren Gewerbebetrieben mit nicht störendem Charakter und einer jeweiligen Grundstücksgröße von 1000 bis 2000 Quadratmetern.

Abschluss bis Ende des Jahres

Mittlerweile sind die Erschließungsarbeiten für die Gesamtfläche, das heißt die Errichtung einer zentralen Verbindungsstraße von der Hauptstraße durch das neue Gewerbegebiet zu den bisher schon in der Ortslage zwischen Meienborn und Feldhof vorhandenen Firmen einschließlich zweier weiterer Stichstraßen sowie die Anlage des erforderlichen Kanalsystems so weit fortgeschritten, dass mit dem termingerechten Abschluss der bis zu diesem Zeitpunkt geplanten Arbeiten (bis Ende dieses Jahres) gerechnet werden kann.

Die mit den Arbeiten betraute Tiefbaufirma nutzte das derzeit noch günstige Wetter Ende vergangener beziehungsweise Anfang dieser Woche zur Asphaltierung der beiden neu angelegten Stichstraßen sowie von Teilen der bisherigen und mit Beginn der Bauarbeiten in Mitleidenschaft gezogenen Straßenverbindung zur vorhandenen Wohnbebauung in der Ortslage Meienborn sowie im Eingangsbereich des Feldhofwegs.

Im groben Raster fertiggestellt sind mittlerweile die beiden Stichstraßen zur Erschließung des neuen Gewerbegebiets.

Allerdings ist die Nutzung sowohl der zentralen Verbindungsstraße als auch der übrigen Zuwegung zu den vorhandenen Wohn- und Gewerbebereichen derzeit nur mit Einschränkung möglich, da die Neuanlage beziehungsweise Wiederherstellung der Zufahrtswege noch nicht endgültig abgeschlossen ist.

Lärmschutzwall soll Wohngebiet schützen

So konnten sowohl die Arbeiten an der zentralen Verbindungsstraße – von der Hauptstraße bis zu den bereits bestehenden Firmen im bisherigen Gewerbegebiet – sowie der Anbindung des Feldhofs als auch die an beiden Stichstraßen noch nicht endgültig abgeschlossen werden, da zuvor noch verschiedene Energieversorger tätig werden und entsprechende Erdleitungen verlegen müssen. Diese Arbeiten sollen in Kürze durchgeführt werden.

Wenngleich jetzt der Winter vor der Tür steht und es dadurch ohnehin ruhiger werden dürfte um das Geschehen rund um das neue Gewerbegebiet, gilt dem Gesamtkomplex nach wie vor reges Interesse. Dies gilt insbesondere für die Errichtung und Pflege eines Lärmschutzwalls, mit dem bereits begonnen wurde. Dieser Wall soll das Gewerbegebiet zum vorhandenen reinen Wohngebiet am Servatiusweg einschließlich einer fußläufigen Verbindung zum neu entstehenden Mischgebiet von Gewerbe und Wohnen abgrenzen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare