Landfrauen stellen bei Kurs Seifen her

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Martin Hallermann erläuterte den Landfrauen den Ablauf der Seifenherstellung.

Kierspe - Mal duftete sie nach Orange, mal nach Zitronenmelisse, Kaffee oder Zimt. Elf ganz individuell duftende oder sich anfühlende Seifen entstanden am Samstagnachmittag bei den Kiersper Landfrauen, die sich bei der Kräuterpädagogin Karola Wolff in Höhlen zu einem Seifenherstellungskurs getroffen hatten.

Fachlichen Beistand hatte sich Karola Wolff von Martin Hallermann aus Schwerte geholt, der sich bereits mit seiner Seifenkiste einen Namen gemacht hat.

Das Wetter war ideal, um Seife herzustellen. Denn bevor es ans Mixen der Duft- und Inhaltsstoffe ging, galt es erst einmal eine Natronlauge herzustellen und das wurde idealerweise im Freien gemacht. Diesen Arbeitsgang hatte sich Martin Hallermann vorbehalten, der nun Wasser und Natron in einem großen Plastikbehälter vermischte.

Im Anschluss erhitzte Martin Hallermann Fett und Öl miteinander. Auf zwei Tischen hatte er bereits eine große Reihe von naturreinen Duftölen aufgestellt, die darauf warteten, von den Landfrauen zu einem betörenden Duft vermischt zu werden. Doch nicht nur Duftöle konnten die Landfrauen in ihrer Seife verarbeiten, auch Kräuter, Bernsteinpulver, feiner Sand und sogar Kaffeepulver eignete sich, um der Seife ihre persönliche Note zu geben. Hatte die Frauen diese Aufgabe gelöst, hieß es für sie, die Lauge und das Fett gute zehn Minuten zu rühren, danach konnten die Duftzutaten hinzugegeben werden.

Wer seiner Seife eine besondere Farbe geben wollte, konnte dies auch tun. Wasserfarbe, Karotin und Kurkuma standen hierfür bereit. „Wofür gebe ich den Sand der Seife bei?“, wollte eine der Teilnehmerinnen wissen und Martin Hallermann hatte eine einleuchtende Antwort für sie. „Der Sand hat auf unserer Haut einen Peelingeffekt“, erklärte er.

400 Gramm Seife konnten die Landfrauen an diesem Nachmittag mit nach Hause nahmen. Dort wurde sie von ihnen in eine schöne Form gegossen. Nach zwei Tagen kann die Seife dann geschnitten oder aus der Form genommen werden und nach vier Wochen ist sie für ihren Einsatz fertig.

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