Klare Sache: „Unser Dorf hat Zukunft“

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In einem eng getakteten Zeitplan ging es für die Mitglieder der Kommission unter sachkundiger Führung zunächst von der Kirche aus zum Denkmalsplatz und von dort mit dem Planwagen durch das Dorf.

Rönsahl - „Wir leben und wohnen dort, wo andere gerne Urlaub machen...“ Engagiert und mit dem Brustton der Überzeugung warb Rönsahls Ortsbürgermeister Holger Scheel, gestern Morgen beim Besuch der Bewertungskommission in Sachen Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ als Moderator tätig, für sein Heimatdorf- und befand sich mit seiner Einschätzung durchaus in guter Gesellschaft.

Rönsahl - „Wir leben und wohnen dort, wo andere gerne Urlaub machen...“ Engagiert und mit dem Brustton der Überzeugung warb Rönsahls Ortsbürgermeister Holger Scheel, gestern Morgen beim Besuch der Bewertungskommission in Sachen Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ als Moderator tätig, für sein Heimatdorf- und befand sich mit seiner Einschätzung durchaus in guter Gesellschaft. Zuvor schon hatte Landrat Thomas Gemke bei der Begrüßung der insgesamt 18-köpfigen Bewertungskommission, die unter Führung von Dr. Waldemar Gruber von der Landwirtschaftskammer NRW sowie Dr. Anke Schirocki (Geschäftsführung des Wettbewerbs) das Märkische Golddorf Rönsahl als letzte Station auf ihrer vierwöchigen Besichtigungstour besuchte, lobende Worte für den großen Einsatz der Dorfgemeinschaft gefunden. „Das Beste auf Ihrer Tour haben Sie sich zweifellos bis zum Schluss Ihrer Besichtigungsreise aufgehoben“, befand der Landrat, dessen Lob für das an den Tag gelegte ehrenamtliche Engagement und die daraus resultierende ständige Weiterentwicklung von Infrastruktur und Lebensqualität im Dorf durch Bürgermeister Frank Emde zusätzlich unterstrichen wurde. Im Rahmen eines minutiös getakteten und unter Regie von Chefplaner Karl-Friedrich Marcus und seiner Crew bis ins letzte Detail ausgearbeiteten Präsentationsplans folgte – für die Bereisung Rönsahls waren genau zwei Stunden eingeplant – dann durch verschiedene Mitbürger eine geradezu mustergültige Darstellung des dörflichen Lebens in all seinen unterschiedlichen Facetten. Angefangen von der in die Zukunft gerichteten innerörtlichen Baugestaltung über den für ein funktionierendes Gemeinschaftsleben wichtigen Part „Soziales und kulturelles Leben“, die weitere wirtschaftliche Entwicklung, so weit vorausplanbar, bis hin zum kürzlich vom Rat der Stadt „abgesegneten“ neuen Dorfinnenentwicklungsplan (DIEK), und der in Rönsahl praktizierten und als landesweit beispielhaft empfundenen Zusammenarbeit im Zeichen gelebter Ökumene von evangelischer und katholischer Kirche, die sich seit geraumer Zeit ein gemeinsames Gotteshaus teilen, war der Bogen gespannt. Danach nutzten die Kommissionsmitglieder die Gelegenheit, bereits gewonnene Eindrücke im Rahmen einer Ortsrundfahrt mit dem Planwagen zu vertiefen und gegebene Informationen zu hinterfragen, wobei nicht zuletzt auch Dinge, die verbesserungswürdig sind, nicht verschwiegen wurden. Nun wartet man gespannt auf die Ergebnisse des Landeswettbewerbs, die am Sonntag, 9. September, im Versuchs- und Bildungszentrum Haus Düsse der Landwirtschaftskammer in Bad Sassendorf bekannt gegeben werden – in der stillen Hoffnung, dass für das Golddorf Rönsahl als einzigem Vertreter des gesamten Märkischen Kreises bei diesem Wettbewerb zumindest wieder eine Silbermedaille – wie beim letzten Mal – herausspringen wird.

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