Lammert trägt sich ins Goldene Buch der Stadt ein

Bundestagspräsident Norbert Lammert trug sich im Beisein des Bundestagsabgeordneten Matthias Heider, von Bürgermeister Frank Emde, der stellvertretenden Bürgermeisterin Marie-Luise Linde, des Ratsfraktionsvorsitzenden Jürgen Tofote, des Landtagsabgeordneten Bernd Schulte und des Stadtverbandsvorsitzenden Peter Schrade ins Goldene Buch ein.

KIERSPE ▪ Dass mit Bundestagspräsident Norbert Lammert gestern Abend derart hochkarätiger Besuch ins Rathaus kam, war vor allem dem heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Schulte zu verdanken, der seinen Parteifreund dafür gewonnen hatte.

Beide kennen sich schon seit 40 Jahren, angefangen bei den gemeinsamen Aktivitäten in der Jungen Union. Und so sprach Lammert, der nach Bundespräsident Horst Köhler in der protokollarischen Reihenfolge der zweite Mann im Staate ist, bei der Veranstaltung des CDU-Stadtverbandes im Ratssaal vor zahlreichen Zuhörern. Sein Thema: „Bund und Land – Hand in Hand? Bundespolitische Aspekte der Landtagswahl in NRW“.

Versierter Redner

Zwar ist die politische Macht Lammerts begrenzt, trotzdem hat sein Wort in der Öffentlichkeit Gewicht. Auch gestern Abend erwies er sich wieder als versierter Redner, der die Dinge auf den Punkt zu bringen wusste: So stellte er die wichtige Bedeutung des größten Bundeslandes, größer sogar als viele europäische Staaten, und damit zugleich der bevorstehenden Landtagswahl heraus. Er wertete es als positiv, dass die politische Richtung in Bund und Land zuletzt gleich gewesen sei. So hätten beide eher kooperieren können. Falls Schwarz-Gelb am 9. Mai keine Mehrheit erhielte, käme es zu einer noch stärkeren Konkurrenz, was ungünstig sei und wie in der Vergangenheit viele Entwicklungen bremsen könne.

Vor seinem Vortrag hatte Lammert die Gelegenheit genutzt, Bürgermeister Frank Emde seine Aufwartung zu machen und sich ins Goldene Buch der Stadt einzutragen.

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