Der König im Stall?

Reichlich Applaus für 40 Kinder beim Krippenspiel der etwas anderen Art

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Die Hirten beraten, wie sie zu Jesus kommen können.

Kierspe - Stimmungsvoll war die Christuskirche an Heiligabend geschmückt. Die Weihnachtsbäume waren mit Sternen behangen und die Kerzen gaben dem Gotteshaus ein warmes und einladendes Licht. Heiligabend ohne ein Krippenspiel in der Kirche – da würde vielen Kindern, aber auch Erwachsenen etwas fehlen.

Und so kamen viele Familien am Nachmittag zum Gottesdienst. Der Kindergottesdienst-Helferkreis unter der Leitung von Jutta Betzendörfer-Fröhlich hatte das Krippenspiel bei regelmäßigen Treffen seit Ende November eingeübt. 40 Kinder aus der Gemeinde hatten in dieser Zeit die Texte der Aufführung „Der König im Stall?!“ auswendig gelernt.

Nun war an Heiligabend ihr großer Tag. In diesem Krippenspiel wird manches an der Weihnachtsidylle in Frage gestellt. Die Kinder aus dem „Regisseurteam“ überreden die Bauarbeiter, dass der erbärmlich aussehende Stall nicht das richtige Quartier für Maria und Josef ist. Sie sind der Meinung, dass der König der Welt in einem Palast zur Welt kommen muss.

Aus dem Holzstall wird ein Palast

Die Handwerker lassen sich überzeugen. Es war viel Kreativität gefragt, um aus dem einfachen Holzstall, den Juri Streich gebaut hatte, auf der Bühne einen Palast zu „zaubern“. Doch Elke Keune-Meyer hatte diese Aufgabe genial gelöst und mit etwas Stoff, einer Lichterkette, einem prächtigen Eingangstor und Papierkronen aus dem Stall einen goldenen Palast entstehen lassen.

Das Stück nimmt seinen Lauf und die Hirten werden von den Wächtern nicht in den Palast gelassen. Der Abbau des Palastes wird notwendig. Am Ende hat alles wieder seine Richtigkeit und die sieben Kinder aus dem „Regisseurteam“ sind zufrieden. Eingeübt hat das Stück der Kindergottesdienst-Helferkreis mit Karin Turck, Elke Keune-Meyer, Britta Huetz, Luna Kempkes, Carolin Rainer und Kathi Werner unter der Leitung von Gemeindepädagogin Jutta Betzendörfer-Fröhlich.

Almut Pingel übte die beiden Lieder ein, die das Thema des Stückes aufgreifen. Das Musikteam bestand aus Kindergottesdiensteltern. Zum Abschluss sangen alle Kinder unter der Leitung von Almut Pingel gemeinsam noch das Lied „Ehre sei Gott in der Höhe“, in dem Lisa und Phillip Baukloh Soloparts hatten. Groß war der Beifall, den die Kinder und ihre erwachsenen Helfer nach der Aufführung erhielten. 

Verdient hatten sie sich ihn, hatten sie doch nicht nur viel Arbeit in das Krippenspiel gesteckt, sondern es auch lebendig und kurzweilig gespielt.

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