Bau des Kunstrasenplatzes hat begonnen

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Mit einem speziellen Baufahrzeug wurden die neuen Drainageleitungen in den Sportplatz eingebaut. ▪

KIERSPE/RÖNSAHL ▪ Das auch in Zeiten der leeren Haushaltskassen rege Bautätigkeit in Kierspe herrscht, liegt sicher vor allem an dem Konjunkturpaket II. Zahlreiche Baumaßnahmen konnten dadurch umgesetzt werden.

Noch in diesem Jahr müssen alle Projekte begonnen werden, die aus dem Konjunkturpaket II gefördert werden sollen. Laut Kämmerer und erstem Beigeordneten Olaf Stelse ist Kierspe da auch auf einem guten Weg. So wurden an der Bismarckschule bereits Dach und Wand gedämmt, zum Teil neue Fenster eingebaut und die Heizungsanlage zum größten Teil erneuert. Im PZ sorgt eine neue Beleuchtungsanlage für Helligkeit, genau wie in der Mensa der Gesamtschule. Teilweise wurden an diesem Gebäude auch neue Fenster und Türen eingebaut. Jetzt müssen nur noch die Dächer auf dem B- und C-Turm erneuert werden, dann kann auch mit dem Bau der Photovoltaikanlage begonnen werden. Vor allem von dieser versprechen sich Rat und Verwaltung einiges. Denn bei einem Investitionsvolumen von 189 000 Euro soll die Anlage eine Rendite von 250 000 Euro erwirtschaften.

Auch an der Pestalozzischule tut sich einiges. Dort wird die Fassade neu gedämmt und es werden neue Fenster eingebaut. Darüber hinaus ist auch der Neubau der Brücke in Mühlenschmidthausen in vollem Gange – und seit drei Tagen hat auch die teuerste Maßnahme begonnen, die aus Mitteln des Konjunkturpaketes bezahlt werden soll: Der Bau des Kunstrasenplatzes in Rönsahl, der alleine mit 400 000 Euro aus dem 1,95-Millionen-Euro-Paket bezuschusst wird.

Bislang wurde dort die Deckschicht abgetragen und eine Firma ist dabei, eine neue Drainage einzubauen. Notwendig wurde die Neugestaltung des in 1960er Jahren gebauten Platzes, der seinerseits den Sportplatz an der Meienbornstraße ersetzte, weil er in seinem jetzigen Zustand nicht mehr bespielbar war.

Die verschiedenen Details der Bauarbeiten waren auch Gegenstand einer Vorstandssitzung des TSV Rönsahl, wobei der Vereinsvorsitzende Jürgen Hedfeld über den Stand der Dinge informierte.

Hedfeld betonte, dass der Verein sich an den Gesamtkosten von 450 000 Euro mit gut 47 000 Euro beteilige. So hatten die Mitglieder des TSV Rönsahl bereits den gesamten Baum- und Strauchbewuchs an den Seitenhängen der im Talkessel gelegenen Sportanlage sowie auch die Umzäunung samt der einbetonierten Metallpfosten entfernt und somit wertvolle Vorarbeiten geleistet. Auch bei der neuen Umzäunung und der Begrünung mit Heckenpflanzen werden die Aktiven des TSV Hand anlegen. Zudem freuen sich die Sportler auch über die bereits erfolgte Zusage verschiedener heimischer Firmen aus der Baubranche, die den Verein mit Rat und Tat unterstützen wollen.

Zunächst allerdings gilt das Hauptaugenmerk dem weiteren Verlauf der Arbeiten, die dann mit dem Auftragen des Kunstrasenbelages enden. Auch diesbezüglich konnte Jürgen Hedfeld eine mehr als erfreuliche Mitteilung machen. Denn der für den Rönsahler Sportplatz vorgesehenen Kunstrasen entspricht, so Hedfeld, dem neuesten Standard auf dem Weltmarkt und wurde zuvor lediglich in Hannover und in Wolfsburg verlegt.

Das eigentliche Spielfeld bleibt in den Maßen von 100 mal 84 Metern bestehen, wenn auch leicht zur Seite versetzt. Sehr zur Freude der Leichtathleten wird auch eine Laufbahn in der Rundenlänge von 333,33 Metern in das Projekt integriert, ebenfalls ist eine Weitsprunganlage vorgesehen, so dass leichtathletische Wettkämpfe wie der Rönsahler Volkslauf stattfinden können. Zwar muss derzeit das Training für das Sportabzeichen aufgrund der Arbeiten am Sportplatz ruhen. Aber dafür will man dann Anfang August dort in die Vollen gehen.

Groß ist die Freude auch im Bereich der aufstrebenden Fußballabteilung des TSV Rönsahl. Denn auch in Sachen Spielbetrieb stehen die Zeichen ausgesprochen gut. So erfolgt das Gros der Arbeiten während der Sommerpause, so dass die Saisonvorbereitungen sowie der eigentliche Spielbetrieb zu Beginn der neuen Spielsaison im August bereits auf dem neuen Kunstrasenplatz anlaufen können. ▪ jobek/cr

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