„Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“

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Wiebke Eymess und Friedolin Müller alias „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“ bieten am 9. November Kabarett im PZ der Gesamtschule Kierspe.

Kierspe - „Paradiesseits“ heißt das aktuelle Programm des Kabarett-Duos „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“, das der Verein für Kommunikation und Kultur (KuK) Kierspe-Meinerzhagen ins Pädagogiosche Zentrum der Gesamtschule holt. Am Donnerstag, 9. November, gastieren Wiebke Eymess und Friedolin Müller ab 20 Uhr in der Volmestadt.

Eymess und Müller, beide gebürtig aus Hannover, treten seit 2008 gemeinsam auf deutschsprachigen Bühnen auf und haben ihren Namen der Redewendung „Gute Nacht Marie, das Geld liegt auf der Fensterbank“ entlehnt. Die beiden Kabarettisten haben Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis an der Universität Hildesheim studiert.

Eymess ist außerdem diplomierte Fremdsprachenkorrespondentin, schreibt Kurzgeschichten und ist Sängerin bei der Swing-Formation Pinkspots. Nach eigenen Angaben sind beide miteinander liiert und haben zwei gemeinsame Kinder (vier und zwei Jahre alt). Diesseits von Eden und jenseits aller Genre-Grenzen haben Wiebke Eymess und Friedolin Müller ihre eigene Form des Kabaretts gefunden, so heißt es über das Duo.

„Federleichter Witz und unterhaltsamer Tiefsinn, absurd-komische Dialoge und verstörend-schöne bis schön-verstörende Lieder auf Saiten- und zahlreichen Schrumpfinstrumenten“ würden die beiden bieten. In ihrem Programm fragen sich die beiden – die sich als direkte Nachfahren von Adam und Eva sehen – ob sie „Paradiesseits“ von Eden noch ganz richtig sind.

Waren wir nicht nackt glücklicher als Vakuum verpackt? Daher überlegen sie natürlich: Es muss doch irgendwo eine Hintertür in dieses verdammte Paradies geben! Die Kunst des Duos, so heißt es, sei jung und ungewöhnlich, dabei immer der Kabarett-Tradition verpflichtet. Wiebke Eymess und Friedolin Müller seien durchaus politisch – aber allergisch gegen Politikernamen. Denn sie würden lieber vor ihrer eigenen Tür kehren – vorzugsweise das hinübergewehte Laub vom Baum der Erkenntnis.

Das real-fiktive Liebespaar sucht das Paradies auf Erden und den Weg zurück nach Eden. „Oder geht’s uns im Diesseits schon viel besser als uns klar ist?“ und „War es nicht eigentlich ein Segen für den Menschen, dass er aus dem Paradies vertrieben wurde?“ lauten die Fragen, auf welche das Duo die Antworten geben wird.

Karten für das Gastspiel von „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“ kosten im Vorverkauf 18 Euro sowie 10 Euro ermäßigt und gibt es in den bekannten Vorverkaufsstellen, an der Abendkasse sind die Tickets 20 und 12 Euro teuer.

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