Krippenspiele stimmen Besucher ein

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Die jüngsten Kinder hatten die Rolle der Engelchen in dem Krippenspiel in St. Josef übernommen. Vor dem Weihnachtsbaum und dem Altar bildete dies eine imposante Szene.

KIERSPE ▪ Für viele Familien begann der Heilige Abend mit dem Besuch des Krippenspiels in der St. Josef oder der Christuskirche. Erstaunlich war, wie gut diese Gottesdienste besucht waren, obwohl das Wetter nicht dazu einlud, vor die Tür zu gehen.

In der Christuskirche war das Organisationsteam um Jutta Betzendörfer-Fröhlich gespannt, wie das vorgesehene Krippenspiel gelingen würde. „An keinem der Probentage waren wir vollzählig. Zwei Mal hatten wir extreme Schnee- und Glatteisverhältnisse und auch die Kinder erkrankten und konnten nicht kommen“, informierte Jutta Betzendörfer-Fröhlich die Kirchenbesucher. Dennoch standen Heiligabend 32 Mädchen und Jungen der KU-3 (Vorkonfirmandenunterricht parallel zum dritten Schuljahr) in der Christuskirche, um die Weihnachtsgeschichte aufzuführen. An mehreren Stellen wurde die Handlung von Sprechern unterbrochen, die das Geschehen in Reimform kommentierten und es in Beziehung zum erwachsenen Jesus setzten. Sogar die drei Weisen knieten vor dem Kind nieder, denn sie hatten erkannt: Hier ist der König.

Auch in der katholischen Kirche St. Josef hatten sich 18 Kinder in den vergangenen Wochen auf das Krippenspiel vorbereitet. Die Mädchen und Jungen waren hier jünger: zwischen vier und neun Jahren. Ulla Ostermann vom Gemeinderat und ihr Team hatten auch hier mit Schwierigkeiten bei den Proben zu kämpfen. Ihr Konzept für das Krippenspiel war derart, dass eine erwachsene Person die Handlung vorlas und einige Kinder Sätze auswendig beitrugen. So war für jeden in der Kirche die Handlung verständlich. Ganz besonders niedlich sahen in diesem Krippenspiel die Engelchen aus, die von den Jüngsten gespielt wurden. Teilweise stellten sie sich auf Bänke, damit sie auch vom hintersten Platz der Kirche aus zu sehen waren.

Gespannt waren die Kinder in beiden Gemeinden nach dem Krippenspiel, denn für viele war in der Zwischenzeit der Weihnachtsmann zu Hause vorbei gekommen und hatte Überraschungen unter den Tannenbaum gelegt. ▪ GeG

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