Weniger Unfallfluchten in Kierspe

Manchmal geraten auch Lebensretter in Not. Am 16. November des vergangenen Jahres kollidierte ein Wagen der „Helfer vor Ort“ mit einem anderen Wagen auf der B 237. Nur einer von zahlreichen Unfällen im vergangenen Jahr. - Archivfoto: van de Wall

KIERSPE - Immer häufiger muss die Polizei im Märkischen Kreis Unfallfluchten aufnehmen – nicht so im Zuständigkeitsgebiet der Wache Meinerzhagen. Im Zuge der Vorstellung der Unfallbilanz 2013 vermeldete Wachleiter Michael Stumpe am Montag sogar einen Rückgang dieser Fälle um zwei auf 233 Unfallfluchten.

Sowohl in Kierspe als auch in Meinerzhagen liegt die Aufklärungsquote bei etwa 45 Prozent, womit weitaus häufiger die Unfallverursacher gefunden wurden als im Vorjahr, als in Kierspe 39,3 und in Meinerzhagen 35,6 Prozent der Delikte aufgeklärt wurden.

Während in Meinerzhagen vor allem Motorradunfälle eine Rolle spielten, stehen für Stumpe in Kierspe insbesondere Vorfahrt- oder Abbiegevergehen auf den großen Hauptstraßen im Fokus, „wenn es etwa im Bereich von Tankstellenausfahrten zu gefährlichen Manövern kommt“.

Auffällig im Vergleich zu Meinerzhagen ist die höhere Zahl an Kindern, die in Kierspe bei Verkehrsunfällen verletzt wurden: Von den sieben Mädchen und Jungen verunglückte aber zum Glück kein Kind tödlich. Neunmal wurden in Kierspe Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren bei Unfällen verletzt, zehn Mal mussten junge Erwachsene (18 bis 24 Jahre) nach einem Unfall ärztlich behandelt werden. Viermal wurden Senioren im Alter ab 65 Jahren bei einem Verkehrsunfall verletzt. - zach

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