Kreisstraße 3 im Kerspetal

Kompletter Neuaufbau auf 90 Meter

Kreisstraße 3 K3 - Neuaufbau nach Unwetterschaden
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Nicht nur dieser eingebrochene Teil der Kreisstraße 3 wird ab morgen erneuert. Vielmehr soll die K 3 zwischen Kierspe und Mühlenschmidthausen auf einer Länge von rund 90 Metern einen kompletten Neuaufbau erhalten.

Die Kreisstraße 3 im Kerspetal ist für sämtlichen Verkehr gesperrt. Wer von Kierspe nach Mühlenschmidthausen will, oder umgekehrt, muss derzeit weite Umwege in Kauf nehmen, zumal auch die Landesstraße 528 (Eierkurven) noch nicht wieder freigegebenen ist.

Kierspe - Die Sanierung der sogenannten Eierkurven dauert nach Angaben des Landesbetriebs Straßen.NRW ein paar Tage länger als ursprünglich kalkuliert. Und auf der K 3 ist kein Durchkommen möglich, weil durch den Starkregen vor knapp zwei Wochen einige Meter der Straße eingebrochen sind. „Durch eine undichte Fuge im Asphalt ist massiv Wasser eingedrungen und hat an dieser Stelle den Straßenunterbau weggespült“, heißt es dazu auf Nachfrage vom Märkischen Kreis.

Wasser dringt durch Risse ein

Dessen Experten haben sich nun die Sache genau angeschaut und entschieden, den Aufbau der Straße auf einer Gesamtlänge von rund 90 Metern zu erneuern. Wie berichtet, war es bereits in der Vergangenheit zu Rissen im Asphalt gekommen, sodass bereits die Gefahr eines Abrutschens der Böschung gegeben war. An einer Stelle der K 3 wurden daher, wie berichtet, nicht nur die Risse im Asphalt beseitigt, sondern auch die Böschung gesichert.

Das Unwetter hat jetzt aber deutlich gemacht, dass eine Böschungssicherung nicht ausreicht. Aus diesem Grund wird ein Teilstück der Kreisstraße 3 in dem Bereich des Einbruchs komplett neu aufgebaut. Die erforderlichen Tiefbauarbeiten sollen an diesem Donnerstag, 29. Juli, vormittags beginnen. Die Kosten für diesen Neuaufbau der K 3 belaufen sich nach Angaben von Kreispressesprecherin Ursula Erkens auf rund 300 000 Euro und schließen die Installation von Leitplanken mit ein.

Die Leitplanke an der K 3 muss natürlich ebenfalls erneuert werden.

In diesem Zusammenhang betont die Pressesprecherin: „Die bisher geleisteten Bauarbeiten wurden durch das Unwetter nicht in Mitleidenschaft gezogen.“

Erneuerung erst in zwei Jahren

Sowohl die durchgeführte Böschungssicherung als auch die beseitigten Risse im Asphalt hielten dem Unwetter stand. Die Fahrbahn des Teilbereich der K 3 zwischen Kierspe und Mühlenschmidthausen soll, wie berichtet, in zwei Jahren erneuert werden. Nun werden 90 Meter davon vorgezogen, jedoch nicht nur die Fahrbahn, sondern der komplette Unterbau.

Wenn alles nach Plan laufe, so Ursula Erkens, würden die Tiefbauarbeiten bis spätestens zum 15. August abgeschlossen sein. Bis dahin bleibt das genannte Teilstück der Kreisstraße 3 auf jeden Fall voll gesperrt. Mit Ende der Tiefbauarbeiten muss natürlich noch die Fahrbahn wieder hergestellt werden. Noch außen vor ist dabei die Anregung des CDU-Kreistagsabgeordneten Markus Pempe, an der K 3 einen Radweg anzulegen. Allerdings werde dies, so konnte die Kreispressesprecherin bestätigen, „im Rahmen der Planung zum Neubau der K 3 geprüft“.

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