Der Tod ist preisstabil

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Der Preis für Bestattungen bleibt nahezu unverändert.

Kierspe - Die Gebühren für die Abfall- und Abwasserentsorgung sowie für die Straßenreinigung werden im nächsten Jahr gesenkt – der Tod bleibt aber preisstabil. Das sieht der Vorschlag der Verwaltung nach der entsprechenden Kalkulation aus, die dem Hauptausschuss am kommenden Dienstag, 21. November, vorgelegt wird.

Denn auch für diesen Gebührenhaushalt gilt das Kostendeckungsgebot. Es dürfen also nicht mehr Einnahmen erzielt werden, als für die Aufwendungen benötigt werden. Die Gesamtkosten für das Bestattungswesen liegen zwar mit etwa 347 000 Euro knapp 19 000 Euro über denen des laufenden Jahres. Doch da es in diesem Jahr mehr Bestattungen als ursprünglich kalkuliert und damit mehr Einnahmen gibt, wird das Jahr 2017 nicht mit einem Defizit abschließen. Um die Gebühren stabil zu halten, soll der Rücklage – in der Ende 2016 fast 66 000 Euro waren – ein Betrag von 20 000 Euro entnommen werden.

Was kostet ein Grab in Kierspe?

Für das Nutzungsrecht für ein Wahlgrab werden 612 Euro fällig, für ein Reihengrab 168 (nicht anonym) beziehungsweise 768 Euro (anonym). Ein Urnenerdgrab kostet 153 Euro (Wahlstelle) oder 84 Euro (Reihenstelle, nicht anonym) beziehungsweise 168 Euro (Reihenstelle, anonym). Die Gebühren für das Nutzungsrecht einer Urnenkammer betragen 800 Euro und für ein nicht anonymes Rasengrab 2722 Euro.

Was kosten Kapelle und Leichenkammer?

Unverändert bleiben auch die Beträge für die Benutzung der großen und kleinen Halle in der Kapelle (102 sowie 76 Euro) sowie der Leichenkammer in Kierspe. In Rönsahl werden für die Nutzung der Kapelle 76 Euro und für die der Leichenkammer 40 Euro fällig. Schließlich gibt es noch die Kostenpunkte Genehmigungen (30 Euro), Umschreiben sowie Berechtigungskarten (jeweils 20 Euro).

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