Kindheitserinnerungen erwachen

+
Mirek, Jola und Andreas (linkes Bild) nahmen die Besucher mit ihren Weihnachtsliedern aus Deutschland, England, Polen und Spanien auf eine musikalische Weltreise mit.

Kierspe – Über der Krippe leuchtete der Herrnhuther Stern, die Kerzen an den Weihnachtsbäumen gaben ein warmes Licht. „In der schönsten Kirche der Umgebung, in St. Josef, treffen wir uns heute zu einem Konzert mit internationalen Weihnachtsliedern“, so Pastor Gregor Myrda augenzwinkernd bei der Begrüßung.

Rund 110 Zuhörer, sogar aus Hattingen und Bochum, waren gekommen, um nicht nur Weihnachtslieder zu hören, sondern um sie auch mitzusingen. Die Ausführenden an diesem Abend waren das Duo Club B2 mit Jola und Andreas sowie dem Gastgitarristen Mirek, einem langjährigen Freund von Pastor Gregor Myrda.

„Leise rieselt der Schnee“, mit diesem Lied begannen Mirek und das Duo Club B2. Wer wollte, konnte hier schon die ihm bekannten Strophen mitsingen. Viele weitere Lieder folgten. Doch nicht nur deutsche Weihnachtslieder stimmten die drei Musiker an. Mit „Jingle Bells“ machten sie einen Ausflug in die englischsprachige Welt. Waren die Mitsänger bei den deutschen und englischen Liedern noch eher verhalten zu hören, änderte sich das bei den polnischen Liedern augenblicklich.

Bei „Aniol pasterzom mówill“ (Spricht der Engel), „Jezus malusienki“ (Jesuskind klein’s Bübelein) oder „Gdy sie Chrystus rodzi“ (Als die Welt verloren) sangen fast alle polnischstämmigen Besucher mit, manche auch unter Zuhilfenahme von mitgebrachten Liederbüchern. Doch nicht nur Jola, Andreas und Mirek gestalteten das kleine Konzert. Michaela Neunz und ihr Sohn Max an der Gitarre sangen und spielten das Weihnachtslied „Adeste Fideles“ in der deutschen Übersetzung mit „Nun freut euch, ihr Christen“ sowie der englischen Übersetzung „O Come All Ye Faithful“.

Der zweite Teil des Konzertes war den aus dem Pop bekannten Weihnachtsliedern gewidmet. „White Christmas“, „Feliz Navidad“ oder „Last Christmas“ erklangen hier. Als Zugabe spielten Jola, Andreas und Mirek „Winterwunderland“ und das „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Gerade das Hören und Mitsingen der polnischen Weihnachtslieder hatte viele der Besucher angesprochen, offenbar wurden Kindheitserinnerungen wach. Einziger Wermutstropfen: Die Verstärker waren ein wenig zu laut, sodass einigen das Mitsingen schwerfiel.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare