Konzert mit „Birdland Yard“ begeistert

„Birdland Yard“ aus Köln begeisterte das Publikum beim Gastspiel im Haus Berkenbaum

KIERSPE ▪ Das war Musik der Spitzenklasse! Die Mitglieder der Gruppe „Birdland Yard“ aus Köln sind schon alte Bekannte für die Kiersper Jazzfans.

Regelmäßig waren sie bei den letzten Jazzfrühschoppen auf dem Raukplatz zu Gast und spielten schon bei „Jam 2 Jazz“ im Funkenhof. Auf Einladung der Musikgemeinschaft Kierspe und von KuK standen sie am Mittwochabend im Haus Berkenbaum auf der Bühne.

Tina Folz, die Sängerin der Band, ist das Herz dieser Soul- und Funkformation. Seit 19 Jahren macht sie bereits Musik, etwas länger als die Hälfte ihres Lebens. „Wir sind eine musikalische Familie“, gestand sie während einer Spielpause. „Schon im Auto machte meine Mutter das Radio aus und meine Schwester, meine Mutter und ich sangen während der Fahrt lieber unsere eigenen Lieder.“ Sängerin in einem Chor und eine Gesangsausbildung waren die nächsten Stationen der Rheinländerin, die dann in eigene Musikgruppen mündeten. Nun macht sie mit mehreren Formationen Musik, ihre liebste Gruppe ist aber „Birdland Yard“, mit der sie im Schnitt zweimal monatlich „on Tour“ ist.

Auch Werner Huppert am Bass ist Musiker mit Leib und Seele. Den Kiersper Jazzfans ist er bekannt, da er nicht nur bei „Birdland Yard“ mitspielt, sondern auch in anderen Jazzgruppen „hierzulande“ schon auf der Bühne stand. Doch nicht nur die „Familie“ Folz sorgte am Mittwochabend für Hörgenüsse. Eckhard Richelshagen an den Tasten spielte rasant, jedoch einfühlsam und bewegend zugleich.

Viel Applaus erhielt auch Manuel Marcos an der Gitarre, der sein Instrument meisterlich beherrschte. Mit Daniel Galati am Schlagzeug wurde das Ensemble musikalisch „abgerundet“.

Das Markenzeichen der Gruppe ist die Improvisation von Welthits. Hier ein anderer Takt, dort eine Phantasie „hineingeschoben“ – und schon verändern sich so bekannte Songs wie „Sommertime“, „Smoke on the Water“ von Deep Purple oder „Billy Jean“ von Michael Jackson, so dass auch Jazzfreaks nicht immer auf den richtigen Originalsong tippten.

Gut eine Stunde spielte „Birdland Yard“, dann gaben sie die Bühne frei zum offenen Spiel. ▪ GeG

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