Feuerwehr mit hohem Personaleinsatz vor Ort

Komplizierter Kaminbrand in Kierspe: Feuerwehr suchte nach Glutnestern

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Die Feuerwehrleute suchen nach Glutnestern in dem Haus an der Lindenstraße.

[Update, 15.34] Kierspe - Nachalarmiert worden sind am Sonntagmorgen Kiersper Feuerwehrleute, nachdem bei einem Kaminbrand Komplikationen aufgetreten waren. Ein Anwohner hatte gegen 7 Uhr „ungesund“ wirkenden Rauch aus dem Schornstein eines Hauses an der Lindenstraße bemerkt.

Schnell bewahrheitete sich der Verdacht, dass es zu einem Kaminbrand gekommen war. Obendrein zu einem, der offenbar erst recht spät entdeckt wurde.

Die Einsatzkräfte der Löschzüge 1 und 2 waren mit hohem Personaleinsatz (sieben Fahrzeuge und 40 Wehrleute, sowie die Drehleiter samt Besatzung aus Meinerzhagen) vor Ort. Dieser war auch notwendig, um auf jeder Etage die Temperaturen zu überwachen. So wurde mithilfe der Wärmebildkamera entdeckt, dass es in Zwischendecken offenbar zu Auswirkungen des Brandes gekommen ist.

Temperaturen bis zu 250 Grad Celsius hatten in den Zwischendecken Glutnester entstehen lassen. In der Folge mussten in Kaminnähe sämtliche Decken geöffnet werden. Den Kamin kehrte ein Schornsteinfegermeister aus, das glühende Rußmaterial wurde ins Freie gebracht und dort von den Wehrleuten gelöscht. Die Lindenstraße und die Höherstraße wurden für die Dauer des Einsatzes komplett gesperrt.

Zahlreiche Feuerwehrleute sind am Sonntagvormittag noch nachalarmiert worden.

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