Jagdbläser des Hegerings pflegen Brauchtum

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Mit klingenden Neujahrsgrüßen erfreuten die Mitglieder des Jagdhorn-Gebrauchsgebläses beim Hegering Kierspe-Rönsahl in traditioneller Weise die Wanderer, die trotz des wenig einladenden Wetters den Weg zum Turm gefunden hatten. –

KIERSPE – Klingende Grüße, hoch oben von der Plattform des Wienhagener Aussichtsturms abgeschickt, schallten am Neujahrsmorgen über die Baumwipfel des Wienhagen hinweg weit ins Kiersper Land. Von Rainer Crummenerl

Eine seit vielen Jahren gepflegte Tradition, für das Jagdhorn-Gebrauchsgebläse des Hegerings Kierspe-Rönsahl in Gemeinschaft mit der Nachbarschaft Dürenerhaus-Kiersperhagen und in Mitträgerschaft der SGV-Abteilung Kierspe verantwortlich zeichnet, fand am Neujahrstag abermals ihre Fortsetzung.

Wie alljährlich, so „gehörte“ der Neujahrsmorgen – zumindest ein großer Teil davon – der munteren Bläsergemeinschaft des Hegerings, diesmal unter Stabführung von Karl-Adolf Vollmerhaus. Die nämlich ließ es sich auch diesmal nicht nehmen, das neue Jahr mit zünftigen musikalischen Grüßen willkommen zu heißen – sehr zur Freude der Zuhörer.

Diese hatten trotz des wenig einladenden Wetters mit ständigem Regen sowie Temperaturen, die eher an den Vorfrühling als an den Neujahrsmorgen erinnerten, die Gelegenheit zu einer kleinen Wanderung hinauf zum Aussichtsturm genutzt. Denn auch dies ist für etliche Kiersper seit langem fest im Terminkalender eines erst wenige Stunden alten Jahres terminiert – ganz gleich, wie auch immer das Wetter am Morgen des 1. Januar sein mag.

Spenden zur Unterhaltung und Pflege des Turms gesammelt

Mit von der Partie waren auch diesmal wieder die Nachbarn der Ortslagen Düren, Dürenerhaus und Kiersperhagen unter der bewährten Organisation von Renate Brück und ihren Nachbarinnen, auf die im Grunde die gesamte Neujahrsaktion am Aussichtturm zurückgeht. Schon seit mehr als 30 Jahren versorgen sie am Neujahrsmorgen die Besucher mit Glühwein und anderen passenden Getränken. Unterstützt werden sie dabei vor allem von Marlen Vedder und den Wanderfreunden des SGV, die auch diesmal mit dabei waren und bei dieser Gelegenheit einige kleine Spenden einsammeln konnten. Diese werden zur Unterhaltung und Pflege des Kiersper Aussichtsturmes als besonderes und in Obhut des SGV befindlichen heimischen Wahrzeichens verwendet.

Bei so manchem kleinen „Pröhleken“ und den obligatorisch ausgetauschten vielen guten Wünschen zum Neujahrstag freuten sich die Zuhörer über die diversen, zunächst in luftiger Höhe von der Plattform und später auch am Fuße des Turmes ausgebrachten Jagdsignale. Als klingende Neujahrsgrüße schallten sie in traditioneller Weise weit ins Kiersper Land.

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