Kleidung und Decken für Verein "Kinder von Tschernobyl"

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Durch das geöffnete Fenster nehmen die Helfer die Spenden entgegen.

Kierspe - Das Lager füllt sich wieder. Am Samstagmorgen nahmen die Helfer vom Verein „Kinder von Tschernobyl“ erneut Spenden der Bevölkerung entgegen.

Zeitweise stoppten die Autos im Minutentakt an der ehemaligen Backstube der Bäckerei Quel in Vorth, reichten einem Helfer Kleidung in Plastiksäcken und Kartons durch das geöffnete Fenster an und fuhren wieder.

Helfer sind ein eingespieltes Team

Im Lager selbst war ein gutes Dutzend Frauen und Männer damit beschäftigt, die Spenden zu sortieren und neu zu verpacken. „Herren“ stand auf den Kartons, „Babys“ oder „Spielzeug“. Die Arbeitsabläufe waren augenscheinlich vielfach geübt, die Helfer ein eingespieltes Team. Ein Mann war ausschließlich damit beschäftigt die solcherart für den Transport vorbereiteten Kartons in einem separaten Lagerraum zu verstauen.

Denn nach dem Transport ist vor dem Transport: In November fuhr ein vollbeladener Lkw nach Wischgorod, für Mai oder Juni ist eine Fahrt nach Bila Zerkwa geplant. Beide Städte liegen im Großraum Kiew. Schon jetzt stapeln sich die Kartons. Um weitere Kisten unterzubringen, brauchte der Helfer eine Leiter.

Aber auch großformatige Spenden kamen am Samstagmorgen in Vorth an. Zwei Spender schleppten Matratzen ins Lager, eine Frau hatte sich eine Bettdecke über die Schulter gepackt. Der Verein freut sich über die vielen Sachspenden, die in der Ukraine gute Verwendung finden. Weil für Spedition und Zoll erhebliche Kosten anfallen, bittet er außerdem um Geldspenden, um die Sachspenden ihrem Zweck zuführen zu können.

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