Kindertagesstätte Rasselbande wird 30 Jahre alt

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Alle Kindertagesstättenkinder sangen den Erwachsenen ein Lied.

Kierspe - Vor 30 Jahren wurde die Kindertagesstätte Rasselbande der Awo in der Höherstraße eröffnet, am Wochenende feierten die Kleinsten mit ihren Eltern und Erzieherinnen das Jubiläum. Doch es gab noch mehr zu feiern.

Katrin Rottstock beging an diesem Tag ihr 30-jähriges Dienstjubiläum. Sie hatte 1987 unter der Leitung von Marion Turck in der Einrichtung, direkt neben dem Bürgerhaus, angefangen. 

25 Kinder war damals die erste Gruppe groß, heute finden drei Gruppen in der Einrichtung ihren Platz. Im März 1988 wechselte die Gruppe in das jetzige Haus an der Höherstraße. Mit der Kükengruppe bewohnte das Haus damals noch eine Familie – und auch der Betriebshof hatte dort noch einige Räume. 

Im Sommer 1990 wurde eine zweite Gruppe gegründet, die Maulwürfe, und 1997 kam eine dritte Gruppe hinzu. 2008 wurde eine Gruppe für Kinder von vier Monaten bis drei Jahren ins Lebens gerufen und im April 2010 begannen die Arbeiten für den Anbau. Im Oktober 2010 war dieser fertig und in diesem Sommer wurde die Kindertagesstätte Rasselbande zum Familienzentrum zertifiziert. 

Es war ein Surren, Laufen und Rufen, kurz bevor die Leiterin Sandra Stein das Jubelfest eröffnete. Die Kinder waren aufgeregt, denn sie sollten eine Geschichte spielen. Dabei stand ein Rübchen, das sich nicht aus der Erde ziehen lassen wollte, im Mittelpunkt. Doch unter Mithilfe von Bäuerin, Bauer, Schwager, Hund, Katze und Schaf gelang es dann doch, das Rübchen aus der Erde zu ziehen. 

Danach sangen alle Kindergartenkinder dem Erwachsenen ein Lied. Nun war der richtige Zeitpunkt gekommen, Katrin Rottstock mit einem Blumenstrauß zu ihrem 30-jährigen Dienstjubiläum zu gratulieren. Gerührt nahm diese das blumige Geschenk von Leiterin Sandra Stein entgegen. 

Aber die Kindertagesstätte selbst erhielt ebenfalls Geschenke. Ulrike Backhaus vom Jugendamt hatte Süßigkeiten und Spiele für die Kinder mitgebracht und auch ein Wunschbaum wurde dem Team der Rasselbande überreicht. 

Nach dem Ende der offiziellen Eröffnung verteilten sich die Kinder auf drei Räume, in denen sie malten, Buttons erstellten oder Bowling spielen konnten. In einem anderen Raum beklebten die jungen Gäste PET-Flaschen mit durchscheinendem Papier. In diese Flaschen kamen dann kleine LED-Lichterketten. 

Die Eltern indessen taten sich gütlich an vielen „Jubiläumskuchen“ oder aßen eine heiße Suppe. Der Elternrat der Einrichtung hatte in seiner Freizeit ein Kasperlespiel einstudiert, welches die Kinder am Nachmittag zu sehen bekamen. 

Den Abschluss bildete eine Stunde mit dem Musikpädagogen Ralf Franke, in der gemeinsam gesungen und getanzt wurde.

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