Gespräche für zwei neue Gruppen laufen

Quote bei U3-Plätzen: 26,9 Prozent

Spielende Kindergartenkinder - Kindergartenbedarfsplanung Kierspe
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Die Kindergartenbedarfsplanung für Kierspe weist nach den aktuellen Zahlen des Märkischen Kreises, die Matthias Sauerland und Fabian Kläs im Ausschuss vorstellten, eine Quote von 26,9 Prozent bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren aus.

Die Versorgungsquote bei der Betreuung von unter Dreijährigen liegt in den acht Kommunen, die vom Jugendamt des Märkischen Kreises betreut werden, bei 32,7 Prozent – in Kierspe liegt sie bei 26,9 Prozent.

Kierspe - Gleichzeitig betonten aber Matthias Sauerland, Fachdienstleiter Jugendförderung und Kinderbetreuung, und Jugendhilfeplaner Fabian Kläs – die einmal im Jahr die Kindergartenbedarfsplanung im Kiersper Ausschuss für Sport und Jugend vorstellen – einmal mehr, dass Kierspe wegen der Baptistengemeinde nicht vergleichbar sei mit anderen Kommunen.

Gleichwohl, so antwortete Matthias Sauerland, habe man durch Gespräche mit den Leitungen der Kindertageseinrichtungen erfahren, dass die Zahl der Kinder aus baptistischen Familien zwar moderat, aber kontinuierlich ansteige. „Dies ist aber nicht bestätigt, weil wir keine Statistiken darüber führen.“

35-Prozent-Quote bis 2025 erreichen

Gleichwohl zeigten sich sowohl Sauerland als auch Kläs zuversichtlich, dass das Ziel von einer Versorgungsquote von 35 Prozent bei der U3-Betreuung im Jahr 2025 erreicht werden kann. Mit zu den positiven Ergebnis trage die Tagespflege bei, bei der man mit 99 Tagespflegepersonen die bislang höchste Zahl in diesem Jahr erreicht hatte.

Auch die Zahlen der Geburtenjahrgänge seien seit 2015 kontinuierlich angestiegen: 604 Mädchen und Jungen gebe es insgesamt (U und Ü3) in Kierspe, die eine Kindertageseinrichtung besuchen könnten. Das die Situation in Kierspe ein wenig besser aussehe, sei auch dem Umzug der Kita Liederwiese zu verdanken, die nun Bullerbü heiße. Denn durch den Umzug seien 30 neue Kita-Plätze entstanden, davon 16 für die U3-Betreuung. Darüber hinaus gebe es noch eine Gruppe von 20 Kindern, die am alten Standort am Haunerbusch – bedingt durch Mietverträge – bis zum 31. Juli des kommenden Jahres, also noch das komplette laufende Kinderjahr, betreut werde.

Darüber hinaus, so verriet der Fachdienstleiter des Märkischen Kreises den Ausschussmitgliedern, stehe man in guten Gesprächen mit dem Träger einer Kiersper Kita, um zwei einzelne Gruppen neu einzurichten. Mehr konnte Sauerland aber noch nicht sagen, da es noch keine unterschriftsreifen Verträge gebe. Allerdings würde man für die beiden neuen Gruppen, für die noch Anbauten durchgeführt werden müssten, als Dependancen einrichten. Dadurch sollen weitere 45 Kita-Plätze in Kierspe entstehen.

Zwei neue Gruppen als Dependance

Generell, so die Konsequenzen aus dem jetzt vorgelegten Kindergartenbedarfsplan, werde man grundsätzlich darauf achten, den Bereich der U3-Betreuung auszubauen. Gleichzeitig sollen Ü3-Plätze, insbesondere die Zusatzplätze, abgebaut werden, wie Fabian Kläs und Matthias Sauerland betonten. In Kierspe, so hatte der Jugendhilfeplaner erläutert, gebe es derzeit zwei Zusatzplätze für Kinder unter drei Jahren und 21 für Mädchen und Jungen über drei Jahren in den Einrichtungen. Auf diese würde man in Notfällen zurückgreifen und belegen.

Kita-Betreuung

Neben den Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege in Kierspe betreut der Fachdienst Jugendförderung und Kinderbetreuung des Märkischen Kreises auch die Städte und Gemeinden Balve, Halver, Herscheid, Meinerzhagen, Nachrodt-Wiblingwerde, Neuenrade und Schalksmühle.

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