Kinderfeuerwehren aus ganz NRW in Kierspe zu Gast

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Ganz schön knifflig: Die Kinder mussten im Spiegel die Fenster des Hauses sehen, die es zu löschen galt.

Kierspe - Premiere in Kierspe: In der Volmestadt fand am Samstag der erste Erlebnistag der Kinderfeuerwehren in Nordrhein-Westfalen statt. Aus vielen Städten des Landes waren Kindergruppen mit ihren Betreuern gekommen, um andere Kinderfeuerwehren kennenzulernen, Teamfähigkeit und Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen und ganz allgemein einen abwechslungsreichen Tag zu verbringen.

Als „Basislager“ diente den kleinen und großen Feuerwehrleuten der Mensabereich der Gesamtschule, auf dem Schulhof und in der Vierfach-Sporthalle hatten die Organisatoren zahlreiche Spielstationen vorbereitet.

Als „Pilotveranstaltung“ bezeichnete Alexander von den Steinen, als Bildungsreferent des Vereins der Feuerwehren zuständig für den Nachwuchs, den Erlebnistag. Erfolg und Zustimmung bei den Teilnehmern vorausgesetzt, soll er künftig jedes Jahr stattfinden. Die Modalitäten seien allerdings noch nicht geklärt, ergänzte Georg Würth. Inzwischen gebe es in NRW 50 Kinderfeuerwehren mit über 1000 Kindern und 300 Betreuern, erläuterte der Bildungsreferent.

Zum Erlebnistag waren aber auch etliche Feuerwehrleute gekommen, die sich über die Gründung von Kinderfeuerwehren informieren wollten. Die Kiersper Feuerwehrleute konnten sich an der Stelle ebenfalls einbringen, denn inzwischen gibt es die Kinderfeuerwehr Löschzwerge seit fünf Jahren. Das „kleine Jubiläum“ soll mit einer Fahrt zum Mitmachmuseum Solingen gefeiert werden, beim Erlebnistag waren die Kinder und Jugendlichen ebenfalls vor Ort. Für den Austausch von erfahrenen Betreuern und solchen, die es werden wollen, war der „blaue Salon“ reserviert.

Während in der Gesamtschule eher still gearbeitet wurde, ging es auf dem Schulhof umso lebhafter zu. Die Spielstationen drehten sich auf fantasievolle Weise rund um die Feuerwehr: 15 Meter lange Schläuche mussten zu einem Zopf geflochten, ein Bollerwagen zwischen zwei Schläuchen durchmanövriert werden. Eine Variante des beliebten Dosenwerfens hatten sich die Erwachsenen an einer anderen Station ausgedacht. Sie stellten in die Fensteröffnungen einer Hauskulisse Blechdosen, die mit einem Wasserstrahl umgeworfen werden sollten. Um den Schwierigkeitsgrad noch etwas zu erhöhen, standen die Kinder mit dem Rücken zum Haus und mussten sich anhand von Spiegeln orientieren. Überhaupt war der Spaßfaktor überall dort am größten, wo die Wasserspritzen im Einsatz waren. In weiser Voraussicht hatten die Organisatoren deshalb in ihrer Einladung eine Garnitur Ersatzkleidung auf die Ausrüstungsliste gesetzt.

Mittagessen gab es für alle in der Gesamtschule und am späteren Nachmittag erhielten alle Kinder eine Medaille zur Erinnerung und als Anerkennung für ihren Einsatz.

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