Kinder für Krippenspiel in Christuskirche mit viel Beifall belohnt

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Auch die Engel fragten Eli (rechts) und Simeon (2. von rechts) nach dem Weg zum Friedenskönig.

Kierspe - Heiligabend ohne ein Krippenspiel in der Kirche - da würde vielen Kindern, aber auch Erwachsenen etwas fehlen. So lädt regelmäßig jedes Jahr die Christuskirche Groß und Klein zu einem Familiengottesdienst mit Krippenspiel ein.

Fünf Wochen lang hatte zuvor der Helferkreis des Kindergottesdienstes unter der Leitung von Jutta Betzendörfer-Fröhlich die Aufführung eingeübt. 36 Mädchen und Jungen aus der Gemeinde lernten in dieser Zeit die Texte des Stückes „Der Wegweiser“ auswendig. Nun war mit Heiligabend ihr großer Tag und entsprechend waren die Kinder auch ein wenig aufgeregt. Die Hauptfiguren spielten Robin Rahner und Jana Betten. Beide schlüpften in die Rollen der Hirten, die den Passanten den Weg weisen.

„Bei den vielen Reisenden, die heute Abend schon hier vorbei gekommen sind, sollten wir für jede Auskunft Geld nehmen. Eine kleine Taschengeld-Aufbesserung könnte nicht schaden“, schlug Simeon Eli vor, während beide an einem Feuer standen und sich die Hände wärmten. So waren es nicht nur drei Frauen, die nach dem Weg fragten. Auch Maria und Josef kamen vorbei und erkundigten sich. Engel, die Soldaten des Herodes, Hirten und drei Sterndeuter, sie alle wollten wissen, wo es zum Stall geht, denn sie wollten den Retter der ganzen Welt sehen.

Letztlich waren Simeon und Eli ebenfalls neugierig geworden, auch sie wollten den Friedenskönig kennenlernen. Kurzerhand überklebten sie den Wegweiser nach Bethlehem mit einem neuen Schild: „Friedenskönig“. „Also Simeon, dann müssen wir hier lang“, sagte Eli und zeigte demonstrativ Richtung Bethlehem.

Gemeinsam gesungenes Lied zum Abschluss

Zum Abschluss sangen alle Kinder unter der Leitung von Almut Pingel gemeinsam noch ein Lied, in dem Lisa und Phillip Baukloh Soloparts hatten.

Groß war der Beifall, den die Kinder und ihre erwachsenen Helfer nach dem Krippenspiel bekamen. Verdient hatten sie ihn freilich, hatten sie doch nicht nur viel Arbeit in das Stück gesteckt, sie spielten es auch lebendig und kurzweilig.

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