Kiersper fordern Sitzmöglichkeit

An der Panoramastraße fehlt eine Bank

Fritz-Linde-Stein - Thingslindestraße - Panorama
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Für viele Kiersper zählt der Bereich am Fritz-Linde-Stein zu den schönsten Stellen in der Volmestadt. Was allerdings fehlt, sind Bänke, damit man auch sitzend die schöne Aussicht genießen kann.

Es sei eine hervorragende Stelle, der schönste Platz in Kierspe, betonte ein Kiersper Senior in der jüngsten Ratssitzung, um seinem „Antrag“ in der Stunde der Öffentlichkeit Nachdruck zu verleihen. Denn für den Bereich am Fritz-Linde-Stein und der Thingslindestraße – die er als Panoramastraße bezeichnete – wünscht er sich eine Bank, um sich mal hinsetzen zu können.

Kierspe – Früher hätte es dort acht bis zehn Bänke gegeben, „die sind alle weg“. Die dahinter vermutete Methode wies Bürgermeister Frank Emde entschieden zurück. Vielmehr seien die Bänke abgebaut worden, weil von diesen Ruhestörungen ausgegangen war und ebenso oft Vandalismus festgestellt werden musste. Ein wesentliches Problem dabei: Die Sitz- oder Ruhebänke standen auf privaten Grundstücken. „Wir haben nur eine städtische Fläche dort, etwa gegenüber des Ginsterwegs“, erklärte der Bürgermeister.

Wunsch nach Tempo 30-Zone

Doch dort soll, so Frank Emde in der Ratssitzung weiter, eine Bank aufgestellt werden. Damit folgt man gleichzeitig einer Anregung einer Kiersperin, die nicht nur das Aufstellen von Bänken, sondern ebenso die Einrichtung einer Tempo-30-Zone angeregt hatte. Diese Anregungen wurden nicht nur an den Hauptausschuss, sondern auch an den Ausschuss für Umwelt und Bauen verwiesen. Das Gremium wird sich im Rahmen seiner Sitzung am 29. September – ab 17 Uhr im Pädagogischen Zentrum der Gesamtschule – befassen.

Sofern dieser und der nachfolgende Hauptausschuss dem Vorschlag der Verwaltung zustimmen, wird auf dem genannten Grundstück eine Bank aufgestellt. Dagegen sei eine Einrichtung einer Tempo-30-Zone, so wird vonseiten der Verwaltung ausgeführt, rechtlich nicht möglich. Dies gehe nur innerhalb geschlossener Ortschaften, der genannte Bereich liege jedoch „komplett außerhalb der geschlossenen Ortschaft“ und stelle auch kein Wohngebiet dar. In vielen Kiersper Wohngebieten seien in der Vergangenheit solche Tempo-30-Zonen eingerichtet worden.

Kein Unfallschwerpunkt

Gleichwohl wurde bei einer Besprechung mit der Straßenverkehrs- sowie der Polizeibehörde des Märkischen Kreises die Frage nach einer allgemeinen Geschwindigkeitsbegrenzung und nach dem Aufstellen von Gefahrenzeichen erörtert. Letztlich mit negativem Ergebnis, denn die Verhältnisse des Bereichs rund um den Fritz-Linde-Stein seien keine besonderen, stellten daher auch keine Gefahrenlage dar. Dies wurde ebenfalls durch eine Ortsbesichtigung mit der Polizei bestätigt, bei denen die Thingslindestraße auch nicht als Unfallschwerpunkt geführt wird.

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