Kiersper Angebot bekannt machen

UWG wünscht sich breitere Wohnmobilstellplätze

Wohnmobilstellplatz Kierspe - am Hallenbad Räukepütt
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Zu den Wohnmobilstellplätzen am Hallenbad – die hier entstehen sollen –, aber auch in Rönsahl sowie am Bahnhof hat die UWG-Fraktion in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Bauen einige Anregungen gegeben.

Eigentlich sollte der Punkt „Errichtung eines Wohnmobilstellplatzes in Kierspe“ in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Bauen nur eine Mitteilung sein.

Kierspe - Doch Ausschussvorsitzender Christian Reppel setzte das Thema mit dem Einverständnis des Gremiums als ordentlichen Punkt auf die Tagesordnung, um den Mitgliedern Gelegenheit zur Äußerung zu geben. Dies wurde insbesondere von der UWG genutzt.

Tourismus-Mittel

Wohnmobilstellplätze seien ein Tourismus-Mittel, daher sollten sie auch in den entsprechenden Medien publik gemacht werden. Denn die Plätze müssten den Wohnmobillisten bekannt sein. Daher müsse es neben der Veröffentlichung auf der Homepage der Stadt auch welche in den einschlägigen Führern wie beispielsweise Pro-Mobil, ADAC oder ACSI geben.

Darüber hinaus hatte UWG-Fraktionsvorsitzender Clemens Wieland – auch schriftlich vorbereitet – eine Reihe von Anregungen. Und die sollten nicht nur für die Wohnmobilstellplätze hinter dem Hallenbad, sondern auch für die in Rönsahl und am Bahnhof gelten. So schlagen die Unabhängigen vor, die Stellplätze nicht fünf Meter, sondern einen Meter breiter zu machen.

Strom- und Wasseranschluss

Die Erfahrung zeige, dass es dann keine Probleme mit dem Ausfahren einer Markise und mit dem Abstand zum Nachbarn gebe. Fünf Meter seien zwar in Ordnung, aber es sollte geprüft werden, ob eine Breite von sechs Metern möglich ist. Es sollte darauf geachtet werden, dass wenigstens Vorbereitungen für einen Strom- und Wasseranschluss zu den Stellflächen verlegt würden – besser noch, gleich mit zu errichten. Damit zu einem späteren Zeitpunkt keine neuen Bauarbeiten notwendig werden.

Für Wohnmobilfahrer, argumentiert die UWG, seien Ver- und Entsorgung wichtig, insbesondere, was Abwasser und Bordtoilette angehe. Daher sei ein Wasseranschluss wichtig, damit die Kassette der Toilette gespült werden könne. „Frischwasser ist zwar schön, muss aber nicht auf jedem Platz möglich sein“, heißt es weiter in den Anregungen der UWG. Ähnliches gelte für die Stromversorgung, da Wohnmobile zumeist für einige Tage autark wären.

Gespräche mit Stadtwerke wieder aufnehmen

In diesem Zusammenhang erinnerte Armin Jung (FDP) daran, dass man in Kierspe schon einmal über Wohnmobilstellplätze gesprochen und solche geplant habe, dies aber letztlich an der Kosten gescheitert sei. Damals habe man jedoch mit den Stadtwerken Gespräche hinsichtlich von Wasser- und Stromversorgung geführt. Die Stadtwerke hätten durchaus Bereitschaft gezeigt, dafür zu sorgen. „Wir sollten diese Gespräche wieder aufnehmen“, meinte Armin Jung.

Gleichzeitig sollte bei den Stellplätzen am Hallenbad überlegt werden, so eine weitere Anregung der Unabhängigen Wählergemeinschaft, ob man den Wohnmobilreisenden nicht auch die Möglichkeit der Nutzung von Dusche und Toilette im Bad – während der Öffnungszeiten – anbiete, eventuell gegen eine kleine Gebühr. Dies gebe es anderenorts bei Stellflächen an oder nahe eines Bades häufiger. „Das würde unsere Stellplätze sicher aufwerten.“

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