Sechs Abfuhren von Sperrmüll im Jahr

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Weder Abfall noch Sperrmüll gehören in den Wald. Kiersper Bürger haben sechs Mal im Jahr Gelegenheit, sperrige Abfälle vor der Haustür abholen zu lassen.

Kierspe - Die Abholung von Sperrmüll in Kierspe wurde im vergangenen Jahr auf sechs Abfuhren pro Haushalt begrenzt. Dies hatten die Mitglieder des Ausschusses für Bauen und Umwelt sowie der Stadtrat im November 2016 entschieden.

Grund dafür war damals der starke Anstieg der Haushalte, die 10 oder 15 Mal die Sperrmüllabfuhr angefordert hatten – und dies nicht selten wegen beispielsweise eines einzelnen Stuhls oder Tisches. Die Reduzierung auf sechs Abfuhren pro Jahr und Haushalt hat sich nach Ansicht der Verwaltung bewährt.

Sie zieht damit, wie gefordert, eine Bilanz nach einem Jahr und diese sieht positiv aus. Nicht nur die hohe Anzahl von Sperrmüllanforderungen ist durch die Änderung weggefallen, nicht ein Kiersper Haushalt habe die Anzahl von sechs Sperrmüllabfuhren überschritten, hat man in der Verwaltung festgestellt, eine große Mehrheit habe die Anzahl gar nicht erreicht.

Die Mitarbeiter des Entsorgungsunternehmens hätten zudem berichtet, dass es keine Abfuhr für ein einzelnes Teil gegeben habe. Und die Zahl der wilden Müllkippen habe im vergangenen Jahr nicht zugenommen, das war von einigen Kommunalpolitikern damals befürchtet worden.

Auch von den Kierspern selbst sei, so wird vonseiten der Verwaltung in der Bilanz ausgeführt, die Regelung mit Verständnis aufgenommen worden. Dies habe sich bei verschiedenen Gesprächen gezeigt.

Aus diesen Gründen soll der Ausschuss für Umwelt und Bauen auf seiner Sitzung am 28. Februar beschließen, dass die Regelung von sechs Sperrmüllabfuhren pro Jahr und Haushalt in Kierspe nun dauerhaft eingeführt wird.

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