„Wisch Bauelemente“ bezieht ehemaliges Helit-Gebäude

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Die Fassade des ehemaligen Helit-Gebäudes an der Kölner Straße soll mithilfe von Fördermitteln aus dem Fassadenprogramm aufgehübscht werden.

Kierspe -  Es ist noch einiges zu tun im ehemaligen Helit-Gebäude an der Kölner Straße. Doch im Sommer dieses Jahres soll in den großen Komplex das Kiersper Unternehmen „Wisch Bauelemente“ einziehen.

Bereits Ende 2014 kaufte die Firma „Wisch Bauelemente“ das an die Kölner Straße angrenzende Backsteingebäude des ehemaligen Unternehmens Helit. Nun, ein gutes Jahr später, haben die Renovierungsarbeiten begonnen, die, so hofft Geschäftsführer Frank Schmiedel, in diesem Sommer abgeschlossen sind. Bislang war das auf Handel und Montage von Bauelementen spezialisierte Unternehmen an der Volmestraße beheimatet. Das dortige Firmengebäude hatte Schmiedel vor 20 Jahren gekauft und sein Unternehmen auf 400 Quadratmetern aufgebaut und etabliert. „Mittlerweile sind uns die 400 Quadratmeter aber zu klein“, sagt Schmiedel, der sich um die Renovierungsarbeiten kümmert.

Sein Kollege und zweiter Geschäftsführer des Unternehmens, Andreas Winkel, kam 2011 ins Unternehmen. Seitdem habe man den Kundenstamm, der sich zum Großteil auf den Märkischen Kreis erstreckt, stetig erweitern können.

An der Kölner Straße verfügen Schmiedel und Winkel nun über rund 1150 Quadratmeter. Platz, sich auszubreiten und das Angebot für Kunden zu erweitern, weiß Schmiedel um die großzügigen Verhältnisse. So soll unter anderem eine rund 350 Quadratmeter große Ausstellungsfläche entstehen auf der Garagentore, Fenster, Innentüren, Haustüren und Wintergartenelemente präsentiert werden können. Hinzu kommen zwei Büroräume, ein Empfangsbereich, ein Aufenthaltsraum, eine Werkstatt sowie ausreichend Lager- und Staufläche. Die ehemaligen Büroräume in dem Backsteingebäude an der Kölner Straße wird Schmiedel zum Großteil aufbrechen, um zu größeren Räumen zu gelangen. Der Industriecharakter der zukünftigen Werkstatt solle aber erhalten bleiben.

Einen Großteil der anfallenden Renovierungsarbeiten macht aber vor allem die Kompletterneuerung der gesamten Elektrik aus. „Das Gebäude bietet uns sehr viele Möglichkeiten, uns zu entfalten“, so Schmiedel, der derzeit vier Mitarbeiter angestellt hat. Neueinstellungen seien zwar ob der flächenmäßigen Vergrößerung des Unternehmens nicht unmittelbar vorgesehen aber durchaus denkbar, sagt der 49-Jährige.

Das Helitgebäude stand in den vergangenen Jahren nicht gänzlich leer. Teile sind bereits vermietet, so ist seit längerem im unteren Bereich der Jugendtreff Bahnhof 3und90 untergebracht. Zudem nutzten einige Bands die nun in Renovierung befindlichen Räume als Probenraum. „Hier oben geht das nun leider nicht mehr“, sagt Schmiedel. Allerdings wird er im unteren Firmenbereich einen Bandraum einrichten, den er sodann an die Musiker vermietet.

Die Belebung des ehemaligen Helitgebäudes möchte die Firma „Wisch Bauelemente“ nicht nur im Innern vollziehen. Auch an der Außenfassade soll sich etwas tun. Eine Bewerbung um Fördermittel im Rahmen des Fassadenprogramms (wir berichteten mehrfach) sei bereits verschickt, sagt Schmiedel. Mit dem Umzug an die Kölner Straße wird die Firma „Wisch Bauelemente“ für keinen Leerstand an der Volmestraße sorgen. Das dortige Gebäude wurde bereits an die Autowerkstatt von Konstantin Köln verkauft.

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