13 107 Kiersper sind zur Kommunalwahl aufgerufen

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Sachgebietsleiterin Dorette Vormann-Berg (links) und Sachbearbeiterin Anja Kluth sind mit den Vorbereitungen der fünf Wahlen am 25. Mai beschäftigt.

Kierspe - In etwas mehr als 90 Tagen haben die Kiersper die Wahl – und das gleich fünf Mal. Die Vorbereitungen beschäftigen bereits jetzt die Verwaltung. Müssen doch die Wahlunterlagen rechtzeitig verschickt, die Wahllokale ausgesucht und die Helfer angeworben werden.

Von Johannes Becker

„In diesem Jahr haben wir eine nicht so ganz einfache Wahl vor uns – weder für die Wahlhelfer noch für die Kiersper, die ihre Stimme abgeben. Das trifft vor allem auf die Briefwähler zu, da können leicht Fehler gemacht werden“, erklärt Dorette Vormann-Berg, Leiterin des Sachgebietes Zentrale Verwaltung der Stadtverwaltung.

Aus diesem Grund richtet die Stadt Ende April ein Wahlbüro im Mehrzweckraum C (Zimmer 2) ein, in dem drei Wahlkabinen bereitstehen und das auch durchgängig besetzt ist, um den Wählern Hilfestellung zu leisten. Das Angebot richtet sich vor allem an Briefwähler, deren Zahl von Wahl zu Wahl steigt. Allein bei der vergangenen Bundestagswahl waren es mehr als 2600.

Insgesamt sind bei der Kommunal-, Bürgermeister-, Landrats- und Kreistagswahl in Kierspe 13 107 Kiersper wahlberechtigt. Die relativ hohe Zahl ist auch dem Umstand geschuldet, dass bei dieser Wahl Kiersper ab dem 16. Lebensjahr an die Urnen gerufen werden.

Zum ersten Mal bei einer Kommunalwahl dürfen in der Volmestadt 947 Menschen ihre Kreuze machen. Erstwähler, die bislang an keiner Wahl teilgenommen haben, gibt es in Kierspe 539.

Die Zahl der Wahlberechtigten bei der Europawahl beträgt 12 135, da dort das Wahlalter bei 18 Jahren liegt, dafür aber auch EU-Bürger aus anderen Staaten aufgerufen werden, zur Wahl zu gehen.

Anders als bei bisherigen Wahlen gestaltet sich die Form der Benachrichtigung. Es werden erstmals seit Jahren nicht die blauen Karten versendet, sondern ein Brief, der alle Informationen zur Wahl enthält und der auf der Rückseite einen Antrag enthält, mit dem die Briefwahlunterlagen angefordert werden können. „Die Schrift auf den Karten war bereits sehr klein, da aber in diesem Jahr aufgrund der fünf Wahlen zusätzliche Informationen mitgeteilt werden müssen, passte das nicht mehr auf die Karten. Deshalb gibt es nun einen Brief, der voraussichtlich in der Woche nach Ostern versendet wird“, erläutert Anja Kluth, Sachbearbeiterin beim Sachgebiet Zentrale Verwaltung.

Fest stehen auch schon die Wahllokale, die von denen der vergangenen Jahre zum Teil abweichen. Vormann-Berg: „Wir mussten ja auch Lokale finden, die sowohl am 25. Mai bei der Wahl als auch bei der eventuellen Stichwahl von Bürgermeister und Landrat am 15. Juni zur Verfügung stehen.“

Um die Arbeiten am Wahltag erledigen zu können, werden wieder rund 170 Helfer, verteilt auf 17 Wahllokale, im Stadtgebiet zur Verfügung stehen. „Natürlich freuen wir uns immer über neue Wahlhelfer, da es sich aber in diesem Jahr um eine relativ schwierige Wahl handelt, wollen wir möglichst auf erfahrene Wahlhelfer zurückgreifen“, erklärt Vormann-Berg.

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