Schüler täuschte Raub aus Angst nur vor

KIERSPE - Am 29. Januar soll ein Jugendlicher in Kierspe einen zehnjährigen Schüler auf dem Heimweg überfallen und ihm das Handy gestohlen haben. Nun steht fest: Diesen Raub hatte der Zehnjährige nur erfunden.

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Zehnjähriger Schüler in Kierspe überfallen

Der Fall, bei dem ein Schüler am 29. Januar gegen 15.40 Uhr in Kierspe auf dem Nachhauseweg seines Handys beraubt wurde, erwies sich als falsch. Ermittlungen hatten ergeben, dass das Handy beim Fundbüro abgegeben wurde. Hinter der Sache steckte also kein unbekannter Räuber, sondern ein ehrlicher Finder.

Schon in der Anhörung beim Jugendkommissariat sowie im Zuge der weiteren Ermittlungen entstanden erhebliche Zweifel an der Raubversion. Der Schüler hatte damals angegeben, von einem unbekannten Jugendlichen geschubst worden zu sein, der ihm dann schließlich das Handy wegnahm. Nun ist bekannt, dass der Junge das Handy tatsächlich lediglich verloren hatte und er die Tat - aus Angst - erfunden hatte.

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